70+ BGM Maßnahmen: Erprobte Ideen für Ihr Gesundheitsmanagement & garantierte Zufriedenheit auf Mitarbeiterseite

70+ BGM Maßnahmen: Erprobte Ideen für Ihr Gesundheitsmanagement & garantierte Zufriedenheit auf Mitarbeiterseite

Je länger man darüber nachdenkt, desto größer wird dieses Thema Gesundheitsmanagement.

Ursprünglich wollten Sie vielleicht einige Maßnahmen aufsetzen, um Ihren Mitarbeitern etwas Gutes zu tun. Mittlerweile scheint BGM mit allem und jedem zu interagieren, von A wie Arbeitsschutz bis Z wie Zufriedenheit der Beschäftigten.

Doch es lohnt sich, groß zu denken. Und modern.

Was hat Ihr Unternehmen von modernen, clever ausgewählten BGM Maßnahmen?

Die Liste Ihrer Vorteile ist lang:

Treffende, moderne BGM Maßnahmen bringen Ihnen zudem einen hohen ROI beim BGM.

Doch welche Maßnahmen sind für Ihr Unternehmen die Treffenden?

Zwei Dinge vorab, bevor Sie sich in die lange Liste der Maßnahmen stürzen...

  1. Sie werden in dieser Liste keinen Gesundheitstag, Obstkorb oder Lauftreff finden.
    Das sind keine innovativen Maßnahmen im Gesundheitsmanagement, sondern uninspirierte Standardmethoden.
  2. Sie sind sicher smart genug, Ihren Mitarbeitern in Sachen BGM nichts nach dem Gießkannenprinzip anzubieten.
    Wenn doch, informieren Sie sich besser schleunigst per BGM Beratung, warum das keine gute Idee ist.

Wichtig und passend dazu noch ein Satz:

Breit streuen, um „auf gut Glück“ alle erreichen bringt wenig und ist schlichtweg faul.

Zusatztipp: Ihre Beschäftigten wittern es förmlich.


Nein, Sie sind hier um sich ein Bild über moderne BGM Maßnahmen zu verschaffen.

Sie möchten passende Ideen in Ihrem Unternehmen testen oder sich in Ihrer vorab getroffenen Auswahl bestätigen lassen.

Bei der Harbinger AG helfen wir Wirtschaftsunternehmen bei der Einführung eines BGM auf Zahlenbasis. Sehen Sie dazu hier ein Schaubild unseres Ansatzes:

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Wir haben viele Ideen, Maßnahmen und Aktionspläne kommen und gehen sehen.

Die Unternehmen, aus denen sie stammen, könnten unterschiedlicher nicht sein.
Und doch stehen Steuer- und Arbeitskreise oder Gesundheitszirkel irgendwann vor derselben Frage:

Welche BGM Maßnahmen passen zu uns?

Und vor einigen ähnlichen Fragen…

  • Wie erreichen wir alle (realistisch: den Großteil der) Mitarbeiter?
  • Wie messen wir den Erfolg des BGM?
  • Was bringt den höchsten ROI?
  • In welche Gruppen teilen wir die Maßnahmen auf?

Es gibt gute Nachrichten:

  1. Sie sind nicht das erste Unternehmen mit dieser Herausforderung.
  2. Wir haben Lösungen für Sie.

Brauchen Sie Hilfe bei der richtigen Auswahl? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

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Die folgende Auflistung ist ein Praxisleitfaden der erfolgreichsten und/oder kreativsten BGM Maßnahmen und Ideen, die wir einführen und auf Wirksamkeit überprüfen durften.

Sie wird stets ergänzt und liefert gruppierte BGM Maßnahmen nach Kategorie.

So finden Sie fortlaufend erfolgreiche Praxisbeispiele und Vorschläge.

Die Oberkategorien lauten Bewegung & Ergonomie, Ernährung, Entspannung, Team-Events und Aktivitäten, moderner Arbeitgeber und psychische Gesundheit.

Durch die Corona-Krise ist der Zusatzbereich „Remote Maßnahmen / BGM während COVID-19“ hinzugekommen.

Bereit?

Springen Sie direkt zur Kategorie:

  1. Bewegung & Ergonomie
  2. Ernährung
  3. Entspannung
  4. Team-Events und Aktivitäten
  5. Moderner Arbeitgeber
  6. Psychische Gesundheit 
  7. Remote-Maßnahmen / BGM während COVID-19

Sie finden zu jeder einzelnen BGM Maßnahme eine Erklärung, dazu häufig hilfreiche Links oder Beispiele.

Eine Übersicht der aktuellen Liste:

Thema: Bewegung & Ergonomie

  1. Walk the talk
  2. Akzent und Alternative: Stehschreibtische
  3. 5000-Meter-Lauf
  4. Monatliche Fitness-Challenge
  5. Sporty Office
  6. Go green(er)
  7. Arbeitsplatz-Upgrade
  8. Healthy Reminders
  9. Von Sportraum bis Gesundheitszentrum
  10. Wander- und Radwege rund um Ihre Geschäfts-Standorte
  11. Ergonomische Arbeitsplatzbegehungen

Thema: Ernährung

  1. Gemeinsames Mittagessen
  2. Du bist, was Du isst
  3. Bewässerungssystem
  4. Lunch and Learn
  5. Learning by cooking
  6. Automaten & Co. auf dem Prüfstein
  7. Taste and Teach
  8. Office Potlucks
  9. Tests auf Uverträglichkeiten
  10. Gesunde Alternativen

Thema: Entspannung

  1. Pomodoro Timer - In der Ruhe (Pause) liegt die Kraft
  2. Deepwork – oder auch: Konzentrieren ohne Ablenkung
  3. Kleine Tools für den Stressabbau
  4. Achtsamkeit Workshops
  5. Office Yoga
  6. Augenentspannung
  7. Naps

Thema: Team-Events und Aktivitäten

  1. Family Day
  2. What’s new – Wand?
  3. Plant a tree
  4. Thementage
  5. Office Awards
  6. Danke sagen
  7. Moderne Personalentwicklung
  8. Health Adventures

Thema: Moderner Arbeitgeber

  1. Flexible Arbeitszeiten
  2. Far away – Fridays
  3. Sexy Office
  4. Dresscode adé
  5. Know your numbers
  6. Vertrauensurlaub
  7. Gesicht(er) zeigen
  8. Weiterbildung belohnen
  9. Start – Stop – Continue
  10. BGM im Newsletter
  11. Präsentismus unerwünscht
  12. Lebendiges Onboarding
  13. Health-FAQ
  14. Leadership Coaching: Gesunde Führung
  15. Technologie meets Gesundheismanagement
  16. Mediation durch Fellnasen
  17. Support Policy für werdende Eltern
  18. Health Newsletter
  19. Persönlichkeitsentwicklung

Thema: Psychische Gesundheit

  1. Stressbarometer
  2. Keine Macht den Workaholics
  3. Recharge Friday
  4. Dauerhaftes (anonymisiertes) Feedback
  5. Employee Assistance Program (EAP)
  6. Lifestyle Coaching
  7. High-Five Board
  8. Mindful Monday
  9. Psychische Gefährdungsbeurteilung (GBUpsych)

Thema: Remote Maßnahmen / BGM während COVID-19

  1. Online Gesundheitsportal
  2. Remote Challenges
  3. Thematische Videokonferenzen
  4. Virtuelle Initiativen
  5. Toolbox für mentale Gesundheit
  6. Slack Channels

70 BGM Maßnahmen, Ideen und Beispiele

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BGM Maßnahmen: Bewegung und Ergonomie

1. Walk the talk.

Niemand verbringt den Arbeitstag gerne dauerhaft in Zwangshaltung und fokussiertem Bildschirmblick.

Meetings im Gehen sind eine hervorragende Möglichkeit, den Kopf freizukriegen, frische Luft zu schnappen, ein paar Schritte zu machen – und dabei mit den Kollegen z.B. den Status des Projektes zu besprechen.

Zusatztipp: Erstellen Sie zum Beispiel Routen, die Sie aushändigen:

- Route 1: „Kurzmeeting“ 15 Minuten, 2500 Schritte

- Route 2: „Statusbericht“ 30 Minuten, 4000 Schritte

- Route 3: „Team-Talk“ 60 Minuten, 8000 Schritte

2. Akzent und Alternative: Stehschreibtische

Bevor sie Hals über Kopf über Budgetsprengung in das Thema „verstellbare Schreibtische für alle“ rennen und schnell einen 6- oder 7-stelligen Betrag für Anschaffungskosten los sind ohne zu wissen, ob Ihre Belegschaft überhaupt im Stehen arbeiten möchte oder wird, bieten Sie auch hier eine flexible Lösung.

Einige Stehschreibtische oder auch Monkey Desks haben bis jetzt noch jedes Team begeistert.

Wer möchte, schnappt sich seinen Laptop oder loggt sich am Desktop PC am Stehschreibtisch ein und entflieht so der immer gleichen Umgebung und vor allem dem Arbeiten im Sitzen.

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3. 5000-Meter-Lauf

Die Allermeisten von uns bewegen sich viel zu wenig und würden gerne mehr für sich tun. Als Unternehmen möchten Sie starke Teams und Kollegialität. Also warum nicht beides verbinden?

Melden Sie sich für den nächsten 5000-Meter-Lauf in der Nähe an, bringen Sie ein Team zusammen und starten Sie gemeinsam das Training nach der Arbeit.

Sie können sich sicher sein, dass sich ein, zwei sportaffine Kollegen in Ihren Reihen finden, die gerne den Part des Trainers und Motivators übernehmen.

Gut für Zusammenhalt, Gesundheit und Image.

4. Monatliche Fitness-Challenge

Sicher möchten Sie den gesunden Lebensstil all Ihrer Mitarbeiter fördern, wir alle wissen schließlich, wie sehr beide Seiten davon profitieren.

Für die Würze des Ganzen machen Sie doch einen Wettbewerb daraus:

Welches Teams schafft die meisten Treppenstufen im Februar, welches die meisten Schritte pro Kopf im Mai? Welche Abteilung meistert die meisten Kniebeugen im September? Sie wissen, worum es geht.

Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Mitarbeiter so spielerisch zusammenzubringen.

5. Sporty Office

Dauerhaftes Sitzen ist nicht nur schlecht für Körper und Geist, ist vor allem eines: Ein Motivationskiller.

Legen Sie Springseile, Hula-Hoop-Reifen und ähnliche kleinste Gerätschaften aus und fordern Sie Ihre Mitarbeiter zu kleinen sportlichen Wettbewerben heraus.

Es geht nicht um schweißtreibende Zeitfresser – es geht um den Spaß an der Sache, dem Projekt, der Excel-Tabelle oder den anspruchsvollen Kunden am Telefon für einen Moment zu entfliehen und mit den Kollegen ein Lachen zu teilen.

6. Go green(er)

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© Adobe Stock 118433827

Pendeln bedeutet für viele Angestellte Stress, Zeitverschwendung und Staufrust auf den überfüllten Straßen Deutschlands.

Machen Sie es zur Initiative Ihres betrieblichen Gesundheitsmanagements und motivieren Sie Ihre Mitarbeiter dazu, mit der Bahn, dem E-Bike oder E-Scooter oder wenn möglich zu Fuß zur Arbeit zu kommen.

Wer mag und kann, kann diese umweltschonenden Bewegungsmittel finanziell unterstützen oder ein Umweltprogramm anschließen.

7. Arbeitsplatz-Upgrade

Kategorisieren Sie zunächst die vorhandenen Arbeitsplätze (z.B. Büroarbeit, Produktion, Versand, etc.). Jetzt suchen Sie nach Möglichkeiten und Übungen:

Zusätzlich können Sie Ihre Mitarbeiter mit kleinen Hanteln, Widerstandsbändern oder anderen kleinen Hilfen ausrüsten.

Tipp: Fangen Sie klein an, beispielsweise mit einem Beweglichkeits-Guide für jeden Arbeitsplatz und steigern Sie die Möglichkeiten und Angebote, wenn das Angebot gut angenommen wird.

8. Healthy Reminders

Erinnern Sie Ihre Beschäftigten an Grippeimpfungen, regelmäßige medizinische Check-Ups, Augen-Tests und Ähnliches.

Finden Sie kreative, spielerische Wege.

Eine kalte E-Mail hat noch niemanden für Gesundheitsmaßnahmen begeistert.
Gestalten Sie Flyer, Plakate oder Infografiken.

Machen Sie den Mitarbeitern klar, dass es in ihrem Eigeninteresse ist, sich um ihren Körper zu kümmern.9

9. Von Sportraum bis Gesundheitszentrum

Natürlich ist es nicht für jede Organisation möglich, ein eigenes Sportstudio zu bauen. Und diese Maßnahme im betrieblichen Gesundheitsmanagement zielt auch nicht darauf ab, aus ihrem Unternehmen einen Sportverein zu machen.

Ein Ort, an dem sich sportaffine Mitarbeiter (und die, die es werden wollen) nach Feierabend gemeinsam auspowern können, gehört zum Angebot eines modernen Arbeitgebers.

Für große Unternehmen lohnt sich manchmal die Errichtung eines eigenen Gesundheitszentrums. Je kleiner der Personalbestand, desto bescheidener aber auch die Anforderungen an einen gemeinsamen Sportraum.

Statten Sie für den Start einen Raum mit Matten, Sportgeräten und Co. aus. Sie steigern die Partizipation an Bewegung, wenn Angebote aufsuchend sind. Das bedeutet, dass Ihre Mitarbeiter auch am Arbeitsplatz selbst leichten Sport machen können.

Widerstandsbänder, kleine Gewichtsmanschetten oder Gymnastikbälle – streuen Sie verschiedene Gadgets und probieren aus, was gut angenommen wird und funktioniert.

10. Wander- und Radwege rund um Ihre Geschäfts-Standorte

Die Einrichtung eines Bereichs um das Firmengebäude für einen Wander- oder Radweg kostet so gut wie nichts. Legen Sie einfach einen Bereich des Firmengeländes für Spaziergänge zur Mittagszeit fest, geben Sie den Mitarbeitern auch günstige Schrittzähler, damit sie ihre Bewegung verfolgen können. Bieten Sie eine Auswahl an Fahrrädern an, die die Mitarbeiter in ihren Pausen genießen können.

Möchten Sie einen Schritt weitergehen?

Entwickeln Sie Routen für Meetings im Gehen oder Joggingstrecken für Ihre Leistungsträger, die sich nach der Arbeit erkunden können. Kategorisieren Sie diese Routen (einfach / mittel / schwer oder Beginner bis Lauf-Ass), geben Sie die Anzahl der Schritte für jede Route an oder die verbrannten Kalorien pro Strecke.

Ihren Möglichkeiten sind genauso wenig Grenzen gesetzt wie Ihrer Fantasie.

Jeder Mitarbeiter wird von mehr Bewegung profitieren, von einem gemeinsamen Spaziergang / Meeting / Jogging-Runde mit den Kollegen erst recht.

11. Ergonomische Arbeitsplatzbegehungen

Anders als bei regelmäßigen Begehungen der Arbeitsstätten durch Betriebsarzt und Sicherheitsfachkräfte (DGUV Vorschrift 2) dient diese Art der Besichtigung als wertschätzende Unternehmung der Gesundheitsinitiative mit der besonderen Stärke den Großteil der Mitarbeiter zu erreichen.

Ein Ergnomie-Experte begeht dabei jede Arbeitsplatz einzeln oder jede "Arbeitsplatz-Art" (z.B. Büromitarbeiter, Außendienst-Mitarbeiter. Produktion, Versand, etc.)

Kritische Äußerungen, Wünsche und subjektive Empfindlichkeiten sind ganz normal-

Die Ziele einer ergonomischen Arbeitsplatzbegehung sind die Anpassung des Arbeitsplatzes 

  • an die körperlichen Proportionen,
  • an die Arbeitsinhalte und
  • die Veränderung der räumlichen Gegebenheiten. 

Ursächlich für Verspannungen, Kopf- und Rückenschmerzen, Carpaltunnelsyndrome und Augenbeschwerden sind häufig Haltungs- und Bewegungsmuster, die auf einen nicht-ergonomischen Arbeitsplatz und eine schlecht ausgeleuchtete Arbeitsumgebung zurückgeführt werden können.

Ihr Unternehmen erhält anschließend einen allgemeinen Report (plus eventuelle Standort-Berichte) zu folgenden Testbereichen:

  • Ausführbarkeit: Sind die Mitarbeiter in der Lage, die von ihnen verlangte Arbeit auszuführen?
  • Erträglichkeit: Ist die Arbeit ohne Gefahr der Beeinträchtigung der Gesundheit regelmäßig auszuführen und auf lange Zeit erträglich?
  • Zumutbarkeit: Werden gesellschaftliche Minimalforderungen oder durch den Gesetzgeber erlassene Satzungen eingehalten?
  • Zufriedenheit: Finden bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen die (individuellen) Bedürfnisse der Mitarbeiter Berücksichtigung?
  • Mobiliar & Arbeitsumgebung
  • Anordnung der Arbeitsmittel
  • Beleuchtung und Lichtverhältnisse
  • Raumklima & Lärm
  • Büroarbeitsstühle
  • Schreibtische
  • Bildschirm / Monitor / Tastatur
  • Beschwerden der Mitarbeiter
  • Nackenregion
  • Schulterregion
  • Handgelenke
  • Rücken (HWS/BWS/LWS)
  • Besonderheiten

Aus den Gesamt- und Einzelergebnissen lassen sich entsprechende Maßnahmen im Gesundheitsmanagement sowie im allgemeinen Arbeitsschutz ableiten.

BGM Maßnahmen: Ernährung

1. Gemeinsames Mittagessen

Essen verbindet Menschen und Kulturen.

Egal ob Sie viele Hobbyköcher oder eher Restaurant-Liebhaber in Ihren Teams haben: Bringen Sie Abwechslung in den oft einsamen Arbeitsalltag und veranstalten Sie Events wie gemeinsame Mittagessen (/ Frühstücks / Eis essen / etc.).

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 © Adobe Stock 142240147

Die Atmosphäre ist einfach ungezwungener als im Büro, die Kollegen tauschen sich über Themen abseits des täglichen Wahnsinns aus und stellen so oft Verbindungen zu ganz anderen Unternehmensbereichen auf, die oft fruchtbare Ideen für Ihr Unternehmen liefern.

2. Du bist, was Du isst

Stillen Sie das Grundbedürfnis essen. Gesunde Snacks lassen Ihre Mitarbeiter gut gelaunt und wohlgenährt durch den Arbeitstag gehen, ungesunde Zuckerbomben sorgen für Heißhunger und Übergewicht.

Bieten Sie in Ihrer Küche oder Kantine als mehr als zuckerhaltige und verarbeitete Kost: Füllen Sie Ihren Pausenraum mit gesunden Optionen für Ihre Belegschaft.

Hier gilt: Good food = brain food.

Eine gesunde Ernährung bringt Ihnen weit mehr als nur satte Beschäftigte.

3. Bewässerungssystem

Wasser ist Leben – und die wertvollste Ressource unseres Planeten. Doch fragen Sie Ihre Kollegen, trinken die meisten zu wenig davon oder nur zuckerhaltiges und zu Deutsch „ungesundes Zeugs“.

Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter, in dem Sie kostenfrei Wasser anbieten, dafür sorgen, dass jeder Arbeitsplatz ausreichend versorgt ist und durch kreative Flaschen an das Trinken erinnert wird.

Trinken ist für die Gesundheit enorm wichtig. Erinnern Sie Ihre Leute daran.

Am besten funktioniert übrigens alles, was „aufsuchend“ ist - also Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung, die zum Arbeitsplatz kommen.
Wie wäre es also mit gratis Wasserflaschen mit Firmenaufdruck?

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4. Lunch and Learn

Bei einem Lunch and Learn organisieren sie Meetings Ihrer Leistungsträger, in denen es um Gesundheit geht. Natürlich bei leckerem, gesundem Essen.

In der Regel stellt ein Speaker der Gruppe verschiedene Themen vor.

Lunch and Learn sind sehr beliebt bei Mitarbeitern – vor allem als Get-together  und kleien Workshops verschiedener Abteilungen und Beschäftigter, die nicht kennen oder selten sehen.

Lassen Sie nach der Präsentation stets Platz für eine Feedback- oder Diskussionsrunde. Auch kurze FAQs zum Abschluss sind hervorragende Gelegenheiten, um die Kommunikation untereinander anzustoßen.

Brauchen Sie Anregung für Ihr erstes Lunch and Learn? Hier rein paar Ideen:

  • Gesundheit allgemein: Was bedeutet ganzheitlich gesund leben?
  • Psychische Gesundheit: Was ist eigentlich Stress? Wie wirkt er sich aus?
  • Ernährung: Welche Lebensmittel sind eine gesunde und gute Wahl am Arbeitsplatz?
  • Ernährung am Arbeitsplatz: Mythen vs. Faktencheck – was ist eine ausgewogene Ernährung?
  • Ernährung: Pro und Contra verschiedener Ernährungsformen: Paleo, vegetarisch, vegan, intermittent fasting, etc.
  • Ernährung: Tipps und Tricks, um Mahlzeiten kreativ und gesund zuzubereiten
  • Bewegung: Wie man verschiedene Sportarten / Bewegungskonzepte in den eigenen Alltag integriert
  • Bewegung: Mythen vs. Faktencheck – wie intensiv/leicht sollte ihr Training sein?
  • Bewegung: Wie gut ist Ihre Mobilität? Welche Stretching Übungen verbessern Ihr Wohlbefinden?

5. Learning by cooking

Laden Sie einen Koch ein, der sich auf gesundes Essen spezialisiert hat, um den Mitarbeitern eine Kochvorführung zu präsentieren. In einem solchen Event können sie lernen, selbst gesunde, schnelle Gerichte für den Büroalltag zu kochen.

Dies ist einfacher als es sich anhört. Sprechen Sie Köche in Ihrer Umgebung an und planen Sie ihr firmeneigenes Kochevent. Begeisterung und Spaß garantiert!

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6. Automaten und Co. auf dem Prüfstein

Überprüfen Sie Verkaufsautomaten und Bonbongläser.

Der Arbeitsplatz sollte ein Umfeld sein, um gute Ernährungsgewohnheiten zu verbessern.
Die bereitgestellten Lebensmittel, die für Ihre Mitarbeiter leicht zugänglich sind, sind von großer Bedeutung. 

38 % der befragten Mitarbeiter einer Tork-Studie fühlen sich nicht zur Mittagspause ermutigt und nutzen für ihre Mahlzeiten beispielsweise die Verkaufsautomaten in Ihrem Unternehmen. Und diese mssen /sollten!) nicht nur ungesunde Zuckerbomben enthalten.

Es gibt Automatenhersteller, die frische, gesündere Waren in Ihren Maschinen anbieten. So haben Mitarbeiter jederzeitdie Möglichkeit, gesunde Lebensmittel zu konsumieren - auch wenn Sie auf die Mittagspause verzichten oder auf dem Sprung sind.

Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihr Pausenraum über ausreichend Kühlschränke und Mikrowellen verfügt, damit mitgebrachte Mahlzeiten problemlos aufbewahrt und zubereitet werden können.

7. Taste and teach

Anders als beim Lunch and Learn, bei dem es um Wissensvermittlung über Ernährung beim Mittagessen geht, sind Ihre Beschäftigten beim Taste and Teach mittendrin statt nur dabei.

Taste and teach Workshops zeigen Ihren Leistungsträgern, wie einfach es sein kann, köstliche Lebensmittel zuzubereiten, die die Bedürfnisse Ihres Körpers stillen.

Vorführungen beziehen die Teilnehmer mit ein und ermutigen Sie, köstliche und praktische Rezepte zuzubereiten, bei denen leicht zu findende Zutaten verwendet werden.

Das Engagement bei Maßnahmen für betriebliches Gesundheitsmanagement steigt immer, wenn Ihre Mitarbeiter aktiv eingebunden werden.

Zudem beantwortet ein gutes Taste and Teach eine zentrale Frage der Beschäftigten:

Unterstützen oder sabotieren Ihre Snacking-Gewohnheiten Ihre Gesundheit?

In einem solchen Workshop lernen Sie dann, wie Sie frische und nahrhafte Snacks planen und zubereiten - und  verstehen, wie Sie clever naschen, um Ihre gesundheitlicen Ziele zu unterstützen.

Fragen Sie Ernährungsberater in der Umgebung an, eine solche Taste and Teach Session zu moderieren. Kleines Invest, viel Wirkung!

8. Office Potlucks

Sie kennen keine Potlucks? Dann wird es höchste Zeit.

Ein Potluck ist ein gemeinsames Treffen, bei dem jeder Gast oder jede Gruppe ein anderes, oft hausgemachtes Gericht mitbringt, das dann geteilt wird. So simpel.

Es geht also nicht nur um Ernährung, dieser Punkt könnte genauso gut unter Team-Events stehen.

Nichts funktioniert besser, wenn Ihr Ziel ist "Menschen zusammenbringen", als Essen.

Office Potlucks sind die perfekte Möglichkeit für Mitarbeiter, ihr Talent und ihren Geschmack zu präsentieren. Probieren Sie es aus - Ihre Kollegen werden es lieben.

9. Tests auf Unverträglichkeiten

Ein Phänomen, das Ihnen sicher persönlich oder bei Kollegen bekannt ist:
Man isst in der Mittagszeit ein deftiges Essen im Büro - vielleicht teilt man sich mit den Kollegen eine Familienpizza - und im Anschluss sinken nicht nur Stimmung und Produktivität, der Magen ist ebenso verstimmt.

Viele Menschen leiden an Lebensmittelunverträglichkeiten, meist ohne davon zu wissen. Die Laktoseintoleranz ist ein klassisches Beispiel - weit verbreitet, aber nicht alle Menschen sind sich Ihrer Unverträglichkeit bewusst.

Das Ergebnis?

Ihre Beschäftigte leiden und sind unproduktiv - Ihr Unternehmen verliert wertvolle Ressourcen, besonders nach den Essenspausen.

Die Lösung?

Bieten Sie Lebensmittelunverträglichkeitstests an.
Ihre Leistungsträger erfahren viel über Ihren Körper und können künftig achtsamere Essensentscheidungen treffen.

Stoppen Sie nach der Feststellung der Unverträglichkeiten aber nicht - stellen Sie Ihren Beschäftigten auch gegebenenfalls einen Kontakt zu Ernährungsberatern oder in aktuen Fällen zu Ärzten her.

10. Gesunde Alternativen

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
So wie wir gewohnt durch den Supermarkt schlendern, die gewohnten Lebensmittel einkaufen und zu Hause quasi im Autopilot aus unserem Kühlschrnk snacken - so eignen sich auch Ihre Arbeitnehmer im Büro, der unternehmenseigenen Küche oder Kantine Gewohnheiten an.

Helfen Sie Ihren Kollegen also auf einfach art und Weise bessere Entscheidungen zu treffen - und sich gesünder zu ernähren.

Bieten Sie Mandelmilch und Koskosmilch an, fettarme Milch statt der Vollfettstufe, Äpfel und Bananen statt Schokoriegeln, Wasser statt Limonade. Die Liste lässt sich lang weiterführen, Sie haben es aber bereits verstanden: Stellen Sie gesunde Alternativen bereit.

Zusatztipp: Klären Sie mit kleinen Post-Its über die eingesparten Kalorien auf oder inwiefern die gesunde Alternative den anderen Lebensmittel überlegen ist (mehr Vitamine, längere Sättitung, besser für den Cholesterinspiegel,etc.)

BGM Maßnahmen: Entspannung

1. Pomodoro Timer - In der Ruhe (Pause) liegt die Kraft

Zahlreiche Studien belegen, dass regelmäßige Pausen gut für die Mitarbeiterproduktivität sind. Während einige strikt nach dem Pomodoro Prinzip arbeiten, finden Mitarbeiter am anderen Ende des Stresslevels scheinbar nie ein Auszeit oder Gelegenheit, Maus oder Stift beiseite zu legen.

Führen Sie Break Alarms oder Benachrichtigungen über diverse interne Kommunikationstool ein: Erinnern Sie Ihre Mitarbeiter, eine Pause zu machen, sich die Beine zu vertreten oder in der Küche ein großes Glas zu trinken.

2. Deepwork – oder auch: Konzentrieren ohne Ablenkung

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© Adobe Stock 264974507

Viele der Maßnahmen im Bereich betriebliche Gesundheit und Gesundheitsförderung haben mit Spiel, Spaß und Spannung zu tun.

Schließlich will der moderne Arbeitnehmer etwas geboten bekommen und zahlt seinem Unternehmen dann auch gerne Höchstleistung zurück.

Bedenken Sie aber auch stets die Wichtigkeit des konzentrierten Arbeitens über einen entsprechenden Zeitraum - deep work ist in diesen stressigen Zeiten in Mode!

Sorgen Sie für Relaxzonen, installieren Sie Schallschutzwände oder auch Ruheräume und Erholungszonen, in denen Ihre Leistungsträger in Ruhe Denkprozesse anstoßen können.

Stellen Sie als Arbeitgeber Ihren Leuten alle Möglichkeiten bereit, gesund und ebenso konzentriert und ungestört arbeiten zu können.

3. Kleine Tools für den Stressabbau

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Doch auch die tägliche Arbeit hat seine Schattenseiten. Projekte, Mehrbelastung, kranke Kollegen im Team oder einfach der immer gleiche Dienst zehren an der Psyche und belasten.

Auch im Homeoffice sind viele Mitarbeiter psychisch stark belastet.

Im Unternehmen selbst aber können Sie kleine Abhilfe schaffen. Denken Sie daran: Auch 1 % sind bei der psychischen Gesundheit ein Gewinn und hilft Ihren Kollegen, mit dem „täglichen Wahnsinn“ besser umzugehen.

Rüsten Sie Ihr Büro also mit Tools zum Stressabbau aus: Ein Boxsack fürs Büro oder den Schreibtisch  oder Stressbälle sind kleine bis große Gimmicks, die von Mitarbeitern gerne genutzt werden, um Frustration loszulassen.

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4. Achtsamkeit Workshops

Achtsamkeit, das geflügelte Wort, das sicher auch schon durch Ihr Unternehmen geistern.

Höchste Zeit also, über die Krankenkasse oder private Anbieter, als Arbeitgeber aktiv zu werden und etwas für die Verhältnisprävention zu tun, oder?

Wir geben Ihnen ein paar Tipps mit auf den Weg, was solche Kurse beinhalten sollten  den Rest passen Sie bitte den Wünschen Ihrer Belegschaft an:

  • Wie Achtsamkeit eingesetzt werden kann, um Selbstsorge und -management zu fördern
  • Wie jeder seine tägliche Self Care Routine gestalten kann, die das tägliche Leben unterstützt
  • Meditation richtig lernen und nutzen, um Selbstliebe und eine Verbindung zu anderen (Kollegen) zu fördern
  • Wie Achtsamkeit ein wirksames Instrument sein kann, um aktuellen Stress zu bewältigen und künfitgen präventiv zu meistern

  • Praktische Methoden zur Verwendung von Achtsamkeit, um die Symptome von Stress zu erkennen und zu redukzieren, einschließlich Schlafstörungen oder Verspannungen im Körper

  • Die Auswirkungen von Stress auf das Nervensystem des Körpers

  • Wie man Meditation einsetzen kann, um das eigene Bewusstsein für Körper und Geist zu verbessern

5. Office Yoga

Beim Yoga geht es nicht nur darum, komplizierte Posen und Bewegungen ausführen zu können.

Es ist ein ganzheitlicher Ansatz für die körperliche und geistige Gesundheit - und gut für das Wohlbefinden und das persönliche Wachstum eines Menschen.

Office Yoga als Teil Ihres betrieblichen Gesundheitsmanagement ist ein beliebter Hebel, um im hektischen Unternehmensumfeld arbeiten und zwischendurch gekonnt abschalten zu können

Ein internationaler Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt, dass Depressionen die häufigste Krankheit im Beschäftsumgfeld sind, direkt nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Lange Arbeitszeiten, Multitasking, der harter Wettbewerb, ständiges Pendeln und der Verkehr, unregelmäßige Essgewohnheiten, sitzende Schreibtischjobs, schlechte Sitzhaltungen - all das resultiert für Sie in einer Masse von stark gestressten, ineffizienten und damit verzweifelten Arbeitskräften.

Die Office Yoga Lösung?

Bieten Sie Yoga-Sitzungen mit 15 bis 20 Teilnehmern an, in 6 bis 8 Wochen Zyklen.
Anbieter gibt es genug.

Für Einsteiger macht ein einwöchiger Schnupperkurs mit 15 Minuten pro Sitzung Sinn - reduzieren Sie es hier auf die Basic, um Unentschlossene und Skeptiker zu überzeugen.

Für Fortgeschrittene eignen sich 45- 60-minütige Workshops, um Effekte und Zufriedenheit zu erzielen.

Schenken Sie Ihren Leistungsträgern für die Teilnahme doch die Hälfte der Zeit in Arbeitszeit und lassen Sie die andere Hälfte durch private Zeit abdecken - fairer Deal für beide Seiten.

Auch wichtig:
Es muss Ihren Mitarbeitern auf allen Ebenen zugänglich gemacht und in einer sicheren und komfortablen Umgebung angeboten werden. Nur so schaffen Sie authentischen Office Yoga, das alle nutzen können.

6. Augenentspannung

Stundenlanges Starren auf den Computer kann die Sehkraft beeinträchtigen.

Das ist der worst case.

Eine schleichende Schädigung der Augen verursachen Ihre PC-Mitarbeiter mit jedem Tag im Büro. Smartphones und Tablets leisten im Privatleben einen zusätzlichen Bärendienst.

Die unscharfen Ränder der Computer-Schriften zwingen unsere Augen dazu, sich stundenlang ständig zu konzentrieren - Kopfschmerzen und Müdigkeit sind die Folge.

Hier sind einige unserer bevorzugten Tools, um Augenbelastungen vorzubeugen.

7. Naps

Wie klingt ein Schläfchen nach dem Mittagessen?

Ob bei der Arbeit oder privat - ein kurzes Nickerchen erfrischt jeden.
Natürlich dann, wenn es richtig gemacht ist. Sonst ist man anschließend müder als vorher.

Die innovativsten Unternehmen (wie Facebook oder Asana) bieten dazu längst spezialisierte Schlafräume für Mitarbeiter an, die sich nachmittags ausruhen möchten.

Wahrscheinlich werden Sie nicht so einen Nap Room wie Zappos installieren können, doch auch einfacherere Lösungen schaffen eine Wohlfühloase.

Holen Sie sich doch zum Beispiel einige Inspirationen bei IKEA:

IKEA CB Napping Room Kaarst Header
Quelle: Ikea Unternehmensblog

Egal, wie Ihre Lösung aussieht:

Geben Sie Ihren Leisungsträgern neben Arbeitszeiten die Möglichkeiten, ein kurzes Nickerchen zu machen.
Sie werden mit neuer Energie zu ihren Projekten zurückkehren.

Was macht Naps so effektiv?

Während es keine wirkliche BGM Maßnahme ist, nur einen eigenen Schlafraum zu haben, haben die kurzen Naps wissenschaftlich nachgewiesene Vorteile in Bezug auf die Produktivität.

Sie kennen sicher diesen müden Punkt nach dem Mittagessen. Dann kommt eine Pause zur rechten Zeit.

Das bedeutet nicht, dass Sie Ihre Kollegen etwa aus der Buchhaltung für Stunden unter Ihre Schreibtisch schlummern lassen.

Geben Sie Ihren Beschäftigten Möglichkeiten und Methoden, sich zu erfrischen.

Viele werden einen Napping Room oder Schlafraum für sich entdecken - andere bevorzugen einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft.

Jeder tankt auf unterschiedliche Weise Energie.

Ihr Job als Unternehmen ist es, Ihren Beschäftigten Freiraum, Möglichkeiten und Denkanstöße zu geben.

Ihre Leistungsträger werden es in Produktivität und Zufriedenheit zurückzahlen.

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BGM Maßnahmen: Team-Events & Aktivitäten

1. Family Day

Die Zeiten der Sinnsuche sind genauso längst angebrochen, wie der große Anteil von privaten Tätigkeiten, die sich um die Erziehung der Kinder oder die Betreuung der Eltern dreht. Als moderner Arbeitgeber sollten Sie Ihre Mitarbeiter samt Ihrer persönlichen Situation sehen.

Also werden Sie persönlich und laden Sie zum Family oder Kids Day ein. Ihre Beschäftigten haben die Gelegenheit, ihren Arbeitsplatz ihren Angehörigen aus nächster Nähe zu zeigen.

Wer die Möglichkeiten hat, kann dieses Angebot um eine regelmäßige Kinderbetreuung erweitern. Ein Tagesevent zu diesem Thema ist aber doch stets gut angekommen und logistisch auch in einem kleineren Betrieb machbar.

2. What’s new – Wand?

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Er möchte sich mit anderen teilen und wissen, was um ihn herum passiert. Der tägliche Trott lässt viele in Automatismen verfallen und die Umgebung ausblenden.

Zeit für ein Update Ihres Eingangsbereiches: Lassen Sie Mitarbeiter zum Beispiel Neuigkeiten, Informationen, gemeinsame Aktivitäten, Restaurant-Empfehlungen oder Team-Events an einer schicken Wand miteinander teilen.

Wer futuristisch daherkommt, kann so eine Maßnahme auch digital per Bildschirm regeln.

3. Plant a tree

Unser Klima braucht jeden von uns. Werden Sie aktiv und pflanzen Sie für jedes erfolgreiche Projekt, Geschäftsjahr, neu gewonnenen Mitarbeiter oder aus vielen anderen Gründen gemeinsam einen Baum.

Jeden Tag eine gute Tat…

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4. Thementage

Eine gute Strategie, um Abwechslung in das firmeneigene Gesundheitsprogramm zu bekommen, sind Thementage.

Tag der gesunden Ernährung, Tag der Bewegung, Tag der Dankbarkeit, Familiy oder Kids Day, Skitage, Wandertage, vegetarische Tage – die Möglichkeiten sind endlos, was Sie daraus machen ebenso.

Zu unkreativ? Glücklicherweise gibt es offizielle Ideen und Benennungen an jedem Tag des Jahres.

Ein solcher Motto-Tag gibt dem Alltag etwas Farbe und Ihren Mitarbeitern Abwechslung.

5. Office Awards

Wer ist in Ihrem Büro am besten gekleidet? Wer hat den kreativsten Arbeitsbereich? Wer hat sich für Sport & Gesundheit besonders für das Gemeinwohl eingesetzt?

Ähnlich wie bei zufälligen Feiertagen zeigt die spontane Belohnung jedes einzelnen Teammitglieds, dass Sie es wertschätzen und Bemühungen anerkennen.

6. Danke sagen

Danke-E-Mails, Danksagungskarten, Thank you notes – egal wie Sie es nennen, egal ob digital oder aus Papier - solche kleinen Aufmerksamkeiten sind mehr als nur eine nette Geste.

Beziehen Sie das Management und verschiedene Mitarbeiter in die Programmgestaltung ein.

Finden Sie heraus, welche Anerkennung Ihre Beschäftigten bevorzugen und welche Anreize sie am besten motivieren. Lernen Sie auch durch Umfragen oder Fokusgruppen. Identifizieren Sie dann die Verhaltensweisen und wie Sie sie (an)erkennen können!

Integrieren Sie Mechanismen für Manager, um sich sowohl formell als auch informell bei den Mitarbeitern durch Anerkennung und andersrum Mitarbeiter, die sich bei ihren Vorgesetzten bedanken können. Bei allen Trends in Richtung Homeoffice und Digitalität, vergessen Sie nicht das 'Danke-sagen' vor Ort!

Entwickeln Sie gleichzeitig einfache Möglichkeit für Ihre Mitarbeiter, laufendes Feedback zu geben, damit Sie das Programm nach Bedarf anpassen können.

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7. Moderne Personalentwicklung

Die Arbeitswelt schreit nach modernen Lösungen.

Ihre Führungskräfte werden zu People Managern, Ihre Beschäftigten suchen in Ihrer Organisation nach Karrierewegen und Entwicklungsmöglichkeiten.

Sozialverhalten ist wichtiger geworden, der gute Umgang miteinander bestimmt die Unternehmenskultur.

Schlagen Sie also zwei Fliegen mit einer Klappe:
Bieten Sie Ihren Leistungsträgern Kurse zu emotionaler Intelligenz an. Das Angebot ist breit, das Thema bei Mitarbeitern beliebt.

Einen Haken gibt es...
Wenn Ihre Mitarbeiter einen höheren EQ (emotional quotient) erlangen, stehen Ihre Vorgesetzten unter noch mehr (jetzt fachmännischer) Beobachtung.

Die Teammitgleider achten nach den Kurse anders auf Attribute wie Wertschätzung, Empathie und Sozialkompetenz.

Sorgen Sie also vor, in dem Sie Ihre Führungskräfte per Coaching ebenfalls in modernen Themen weiterbilden.

8. Health Adventures

Viele Unternehmen bieten Zuschüsse für z.B. Fitnessstudios, Gesundheitsleistungen und diverse Erstattungen an. Körperliche Aktivität sollte wichtig, aber nicht verbindlich sein.

Für viele Beschäftigte sind dauerhafte (oder regelmäßige) sportliche Bemühungen nicht möglich oder attraktiv. Und eine der zentralen Fragen jedes Gesundheitsmanagements ist die Frage:
Wie bieten unseren Mitarbeitern Maßnahmen an, die alle erreichen?

Health Adventures bringen Sie der Antwort auf diese Frage ein Stück näher.

Egal ob eine Fahrradtour, Lasertag, Golf, Städtereisen oder sogar ein Fallschrimsprung - Anbieter wie Jochen Schweizer oder mydays haben jede Menge spannender Erlebnisse im Angebot.

Bringen Sie Ihr Team außeralb des Büros zusammen und sprechen Sie die Breite ihrer Bedürfnisse an.

Was hat Ihr Unternehmen davon?

Health Adventures machen allen Beteiligten Spaß.


Denken Sie daran, dass nicht jeder an allen körperlich aktiven Veranstaltungen teilnehmen kann. Durch die Planung einer Vielzahl von jährlichen Veranstaltungen können diejenigen, die anderswo Sport treiben oder überhaupt nicht sehr aktiv sind, mitmachen.
Health Adventures sprechen mehr Menschen an, da sie sich eher auf Spaß als auf Bewegung konzentrieren.

BGM auf starken Zahlen.
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BGM Maßnahmen: Moderner Arbeitgeber

1. Flexible Arbeitszeiten

„Zu arbeiten, wann man möchte“ ist eine der gefragtesten Vorteile, der Mitarbeiter begeistert. Natürlich muss es (je nach Branche / Geschäftsfeld / Abteilung) Kernarbeitszeiten geben, aber kommen Sie auch in Sachen Arbeitszeitregelung im Jahr 2020 an:

Bieten Sie Ihren Mitarbeitern flexible Möglichkeiten wie Gleitzeit, Arbeiten von Zuhause (work from home), Arbeiten von Überall (work from anywhere) oder sogar Vertrauensarbeitszeit an.

2. Far away – Fridays

Spätestens seit der Corona-Krise ist klar: Telearbeit oder Home-Office Lösungen sind gefragt und größtenteils von Mitarbeitern beliebt.

Warum nicht aus der Not an Bürofläche eine Tugend machen und feste Tage für das Arbeiten von Zuhause vereinbaren?

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Starten Sie mit dem Far away Friday, an dem einzelne Teams zu Hause bleiben und nichts an Produktivität einbüßen.

3. Sexy Office

Sind die Büros und Arbeitsumgebungen bei Ihnen „up-to-date“? Schauen Sie sich um und stellen Sie sich die Frage: Ist dies eine Umgebung, die Glückseligkeit und Produktivität fördert?

Falls nicht, ab an die Arbeit: Es gibt keinen Königsweg, wie ein modernes Office auszusehen hat, aber man hat doch verschiedenste Bilder voll mit variablen Arbeitsbereichen, Möglichkeiten zum Arbeiten im Stehen, vielen Blumen und lebendigen Farben und Anreizen zum Zusammensitzen und -arbeiten im Kopf.

Werden Sie kreativ und sexy!

4. Dresscode adé

Die Zeiten, in denen etwa blaue Anzüge oder Kleide zu tragen als Statussymbol galt, sind vorbei. Während angemessene Kleidung zum guten Ton und auch dazugehört, wenn Sie beispielsweise Kundschaft empfangen, sollte der Trend „maximal Business Casual“ inzwischen auch Ihr Büro erreicht haben.

Bei 30 Grad im Schatten arbeiten Ihre Leistungsträger in Herrenschuhen oder auf Damenseite mit bedeckten Schultern sicher nicht angenehmer. Auch aufgrund von sichtbaren Tätowierungen Toptalente abzulehnen, bringt Unternehmen mit dieser Steinzeit-Etikette verdientermaßen miserable Kununu-Bewertungen.

5. Know your numbers

In einer digitalen und datenbasierten Welt sind persönliche Berichte längst auf dem Smartphone eines Jeden angekommen. Verstehen Sie Ihre unternehmerische Verantwortung und verbinden Sie Screenings mit der Unterstützung, die Sie leisten können.

Halten Sie einmal jährlich eine Veranstaltung zur medizinischen Feststellung der wichtigsten persönlichen, statt unternehmerischen Kennzahlen ab.

Nutzen Sie Ärzte, Krankenkassen und digitale Tool, um Ihren Mitarbeiter (Tipp: plus Partner!) Tests für Herz-Kreislauf-Gesundheit, Blutdruck, Übergewicht, Cholesterin & Co. anzubieten.

Natürlich unterliegen die Ergebnisse dem Datenschutz, aber Ihre Mitarbeiter werden sich hervorragend aufgehoben fühlen, für dieses Thema regelmäßig sensibilisiert werden und das Ganze ernst nehmen.

6. Vertrauensurlaub

Ja, das gibt es. Mutige und unkonventionell ausgerichtete HR-Abteilungen dieser Welt folgen dem Trend der Vertrauensurlaubszeit. Keine festgesetzten Urlaubstage mehr, jeder nimmt sich dann Auszeiten, wann er es möchte.

Das funktioniert bei guten Teamstrukturen, sich selbst verwaltenden Abteilungen und flachen Hierarchien oft so gut, dass Mitarbeiter unter dem Strich sogar weniger Urlaubstage als zuvor in Anspruch nehmen.

Lassen Sie es allerdings bleiben, wenn bei Ihnen Diskussionen oder Konkurrenzdenken um die besten Urlaubszeiten vorherrscht, Führungskräfte Urlaubssperren verhängen und Sie ohnehin schon in Mitarbeiterumfragen ein schlechtes Vorgesetzten-Mitarbeiter-Verhältnis beklagen.

7. Gesicht(er) zeigen

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Sie sehen Ihre Mitarbeiter hoffentlich als wertvollen Mitglieder eines großen Ganzen und nicht als Personalnummer, die Sie mit dem monatlichen Gehalt bei Laune halten.

Zeigen Sie Ihre Mitarbeiter: Sich gegenseitig im Intranet oder der Mitarbeiter und der ganzen Welt auf Ihrer Website, Ihren Veröffentlichungen und überall, wo es angebracht ist.

Damit zeigen Sie Ihren Beschäftigten, dass Sie sie wertschätzen und sie gesehen werden.

Und machen Sie mehr als nur Bilder. Führen Sie Interviews, erstellen Sie Steckbriefe, lassen Sie einfach hinter die Kulissen blicken. Das gilt für neue Mitarbeiter genauso wie für alteingesessene.

8. Weiterbildung belohnen

Mitarbeiter fordern Weiterbildung, Karrieremöglichkeiten stehen ganz oben auf der Agenda von Toptalenten.

Stillen Sie als nicht nur diesen Wunsch, sondern gehen Sie einen Schritt weiter und belohnen Sie den erfolgreichen Abschluss jeder Weiterbildung finanziell. Egal ob Schulung, Sprachkurs oder etwas aus dem Feld persönliches Wachstum – Weiterbildung sollte belohnt werden.

9. Start – Stop – Continue

Mitarbeiterfeedback, Transparenz, 360° Grad Feedback, Feedbackkultur… Wahrscheinlich haben Sie alle Begriffe schon einmal gehört.

Wir haben ein Spiel für Sie, das volle Transparenz fördert. Ehemals von Netflix eingeführt, ist Start – Stop – Continue eines der Spiele, das so direkt, ehrlich und geradeaus ist, dass die Wahrheiten den ein oder anderen abschrecken. Am Ende des Tages macht es aber dann doch so viel mit den Menschen, dass viele Unternehmen über dieses ehrliche und regelmäßige Feedback eine von Grund auf transparente Kommunikationskultur erschaffen.

  1. START: Sie bitte einen Kollegen, Ihnen eine Sache zu nennen, mit der Sie seiner Meinung nach dringend anfangen sollten (, um das Team besser zu führen, eine bessere Performance zu erzielen oder für eine bessere Stimmung im Team zu sorgen).
  2. STOP: Sie bitten einen Kollegen, Ihnen eine Sache zu nennen, mit der Sie seiner Meinung sofort aufhören sollten.
  3. CONTINUE: Sie bitten einen Kollegen, Ihnen eine Sache zu nennen, die Sie seiner/ihrer Meinung unbedingt weitermachen sollten, weil Sie darin besonders gut sind.
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10. BGM im Newsletter

An Tipps, Ideen und News zu betrieblichem Gesundheitsmanagement und der betrieblichen Gesundheitsförderung mangelt es Ihnen spätestens nach dieser Liste an Gesundheitsmanagement Maßnahmen und Beispielen sicher nicht mehr.

Stellen Sie Interessantes einprägsam und informativ in Ihrem Unternehmens-Newsletter zusammen und klären Sie Ihre Mitarbeiter auf oder weisen auf Verschiedenes hin: Mitarbeiter-Events, 5 km-Lauf, Vorstellung der Gewinner des letzten Wettbewerbs, neue Termine für den Yoga-Kurs, Grippeschutzimpfungen, Jubiläen… Sie verstehen.

11. Präsentismus unerwünscht

Was bewegt Beschäftigte, krank ins Büro zu kommen?

Druck vom Chef, eine Workaholic-Kultur, das Gefühl, die Arbeit wird nicht vom Kollegen übernommen? Alles hypothetisch. Und am Ende egal, denn es muss aufhören.

Der klassische Präsentismus sorgt für Produktivitätsverlust, er sorgt für Neuansteckungen gesunder Mitarbeiter.

Das alles in nicht im Interesse Ihrer Mitarbeiter – und schon gar nicht im Unternehmensinteresse.

Sprechen Sie das Thema Präsentismus an. Machen Sie es publik.

Und sorgen Sie dafür, dass Ihre Führungskräfte im Thema sind. Sie erleben es täglich hautnah.

Halten Sie Vorgesetzte an, 1. kranke Mitarbeiter anzusprechen, 2. ihnen die Gefahr zu erklären und dann 3. nach Hause zu schicken.

Fördern Sie also eine Kultur, die Arbeitnehmer ihre Gesundheit nicht hinterfragen lässt.

Wer krank ist, ist krank. Und bleibt bitte zu Hause.

Das persönliche Wohlbefinden sollte an erster Stelle stehen. Dazu setzt diese BGM Maßnahme die Eigenverantwortung und die Verantwortung für andere allen auf die Agenda.

Ein Schlüssel für erfolgreiches betriebliches Gesundheitsmanagement.

12. Lebendiges Onboarding

Bei vielen Unternehmen eine sehr ernüchternde Personalkennzahl:
Die Anzahl der Mitarbeiter, die in den ersten 90 Tagen nach Neueinstellung oder spätestens innerhalb der ersten 12 Monate kündigen.

Mitarbeiterbindung erhöhen – bei fast jedem Personaler weit oben auf der Prio-Liste.

Beim Gesundheitsmanagement denken Sie voranging über die andere Seite nach: Die Beschäftigten, die (zu) viele Gründe finden, nicht zu bleiben.

Denken Sie Ihr Onboarding-Konzept neu.

Etablieren Sie früh individuelle Ansätze (Begrüßung, personalisiertes Türschild / Kaffeebecher / etc.) und sorgen Sie für das bestmögliche Startgefühl bei jedem neuen Kollegen.

69 % aller Arbeitnehmer bleiben eher bei Ihrem neuen Arbeitgeber, wenn Sie ein großartiges Onboarding erleben.

Binden Sie Ihr Gesundheitskonzept und BGF sowie BGM Maßnahmen ein.

Stellen Sie Ihre Vorteile selbstbewusst vor, das begeistert!

13. Health-FAQ

Das Thema Gesundheit ist riesengroß. Gesundheits-Maßnahmen sind vielfältig, genauso die Meinungen darüber, was das Unternehmen überhaupt braucht und wirksam ist.

Nachdem Sie ein Gesundheitsmanagement integriert haben, erstellen sie ein FAQ, um Ihre Gesundheitsinitiative auch zu etablieren.

Über das Intranet, die firmeneigene BGM-Website oder moderne Unternehmensportale beantworten Sie so die häufig gestellten Fragen.

  • Wie funktioniert das Programm?
  • Wie kann man als Mitarbeiter teilnehmen?
  • Was bringt es jedem Einzelnen?
  • Welche Maßnahmen gibt es?
  • Was bedeutet gesunde Ernährung im Büro?

Die Liste der Fragen ist lang. Und sollte individuell sein.

Jedes betriebliche Gesundheitsmanagement ist anders, hoffentlich passend zu Unternehmenskultur.

Mit einem Health FAQ machen Sie es besonders neuen Mitarbeitern leicht, alle Angebote kennenzulernen und Hintergrundwissen aufzusaugen.

Auch Fragen wie „Wann findet die nächste Gesundheitsumfrage bzw. Mitarbeiterumfrage statt?“ oder „an welchen Sportevents kann man in den nächsten Wochen und Monaten?“ sind lohnend.

14. Leadership Coaching: Gesunde Führung

Jaja, das (un)beliebte Führungsthema.

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Gesundheitsprogramme (nur) dann funktionieren, wenn die Führungsetage mitmacht und die Verhaltensprävention vorlebt.

Chefs, die Überstunden, maximale Belastung und Präsenzkultur vorleben, schaden Ihrem Unternehmen nicht nur an allen Fronten – Sie sorgen auch für zahlreiche Kündigungen, wenn man auf die harten Personalkennzahlen schaut.

Unter dem Strich sind diese Vorgesetzten auch Mitarbeiter Ihrer Organisation, die nach Gesundheit streben sollten – um sich und allen anderen Gutes zu tun.

Höchste Zeit für Führungskräfte Coachings, die das Thema Gesundheit behandeln

Achten Sie darauf, dass die Themen psychische Gesundheit, eigenes Stressmanagement und Gesundes Führen vertreten sind.

529% ROI.

529% ist der durchschnittliche Return on Investment im Leadership Coaching.
Manager sind für 70% des Mitarbeiterengagement Ihres Teams verantwortlich.

Mitarbeiter kündigen schlechten Chefs, nicht Unternehmen. Verhindern Sie das.

Durch Klicken des Buttons, erhalten Sie Infos zu evidenzbasiertem Leadership Coaching in Ihrem Unternehmen.

15. Technologie meets Gesundheismanagement

Es gibt viele kostenlose und kostengünstige Gesundheits-Apps und Web-Tools zum Verwalten von Gewicht, Blutdruck, Diabetes, Stress, Raucherentwöhnung und mehr. Stellen Sie daher sicher, dass Sie Ihren Mitarbeitern Zugriff darauf bieten.

Sie werden feststellen, dass sich schnell Challenges und Wettbewerbe entwickeln. Nutzen Sie auch diese Eigendynamik und gestalten Sie die erfolgreichsten Formate weiter aus.

Ein großer Vorteil für Sie in der betrieblichen Gesundheitsförderung: Die Maßnahmen werden durch Mitarbeiter automatisch entwickelt und Sie wissen, dass es funktioniert.

Duelliert sich das Marketing zum Beispiel mit der IT im monatlichen Treppensteigen? Wunderbar, weiten Sie diesen Wettbewerb weiter aus, machen Sie Ergebnisse transparent oder geben Sie Etappenziele für jede Challenge an.

16. Mediation durch Fellnasen

Es wurde festgestellt, dass Haustiere am Arbeitsplatz Stress reduzieren und die Moral stärken.

Wenn ein Tier da ist, streiten Menschen weniger miteinander, sie fluchen weniger und gehen respektvoller miteinander um.

Der US-Riese Amazon hat daraus längst eine Tugend gemacht. „Hunde an unserem Arbeitsplatz zu haben, ist ein großes Vergnügen.
Sie bringen Mitarbeiter zum Lächeln und wir sind stolz darauf, dass dies eine einzigartige "amazonische" Tradition ist. Es ist wirklich in unserer Unternehmenskultur verankert “, erklärt Lara Hirschfield, die Managerin für „Woof Pack“ bei Amazon (und nebenbei Senior Product Managerin).
„Unsere Mitarbeiter lieben es, ihre Hunde zur Arbeit zu bringen und die Hunde ihrer Mitarbeiter zu treffen.
Hunde am Arbeitsplatz sind ein unerwarteter Mechanismus für eine stärkere Verbindung untereinander. Ich sehe, wie sich Amazonianer jeden Tag in unseren Lobbys oder in Aufzügen treffen, wegen Ihren Hunden.“

Diese Idee ist sicher nicht in jedem Unternehmen umsetzbar - wir aber finden, sie ist für jede Organisation eine Überlegung wert.

17. Support Policy für werdende Eltern

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Beschäftigte im Laufe Ihrer Karriere in Elternzeit verabschieden, ist groß.
Auch immer mehr Männer nehmen eine Elternteilzeit für Väter.

Ihr Unternehmen möchte Leistungsträger binden - also gestalten Sie die besondere Zeit für diese Mitarbeiter mit und untersützen Sie sie mit einer Support Policy für Eltern.

Also wie klnnen Sie bestmöglich unterstützen?

Geben Sie werdenden Eltern eine Extra-Portion Flexibilität in Form von Zeit. 

Binden SIe Führungskräfte ein und schaffen Sie Modelle wie Verrauensarbeitszeit oder die Möglichkeit für mehr mobiles Arbeiten für Mitarbeiter, die Nachwuchs erwarten.

Ein kleiner, aber effektiver Beitrag zur Mitarbeiterbindung!

18. Health Newsletter

Seien wir ehrlich: Ihre Mitarbeiter googlen zwischendurch, was Sie beschäftigt - auch vieles, was nicht mit der Arbeit zu tun hat.

BGM und betriebliche Gesundheitsförderung sollen Gesundheit, Ernährung und Co. im Kopf Ihrer Leistungsträger präsenter machen. 

Um beide Punkte zu vereinen - und gefährliches Halbwissen über eigenständige Websuchen einzudämmen, stellen Sie Ihren Kollegen regelmäßig die besten Blogs zum Thema Gesundheit, Food-Blogs, Experten aus dem worldwide web und Wissen der Welt der Youtuber zusammen. 

In welcher Form?

Nutzen Sie einen digitalen Newsletter. Halten Sie sich kurz und knackig, sprechen Sie alle Generationen an und bringen Sie einen echten Mehrwert in die bereits vollen Email-Postfächer Ihrer Kollegen oder das eigene Intranet.

19. Persönlichkeitsentwicklung

Die persönliche Entwicklung steht so weit oben auf der Agenda junger Arbeitnehmer, dass Unternehmen zum Umdenken gewzungen sind.

  • Keine Aussicht auf Fortschritt sind bei über 70 % aller Mitarbeiter mit „hohem Kündigungsrisiko“ der Grund, warum Sie Ihren Job kündigen möchten (Quelle: Willis Tower Watson)

Und diese Arbeitnehmer sind bereit, selbst viel zu diesem Fortschritt beizusteuern.

Perspektische Bindung ist der größte Treiber moderner Mitarbeiterbindung.

Fördern Sie die Stärken Ihrer Mitarbeiter und unterstützen Sie die Persönlichkeitsentwicklung Ihrer Talente.

Wie?

Zum Beispiel, in dem Sie Kurse oder Bücher zum Thema subventionieren.

Ihre Mitarbeiter werden von der Idee begeistert sein - und zahlen es mit Leistung und Treue zurück.

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BGM Maßnahmen: Psychische Gesundheit

1. Stressbarometer

Die Zeiten stehen auf „chronisch überarbeitet“. Wohin mal sieht, dominieren psychische Überlastung und Burn-out die Schlagzeilen.

In vielen Unternehmen braucht es tief greifende Veränderungen und in erster Linie eine Enttabuisierung des Themas „Mentale Gesundheit der Mitarbeiter."

Ein Stressbarometer, z.B. als digitales Ampelsystem am Arbeitsplatz (Liebe IT'ler, ihr seid dran!) kann helfen, um

  • die Kollegen um Hilfe zu rufen oder gerade ungestört arbeiten zu wollen (rotes Licht)
  • anzuzeigen, mit der Arbeit gerade zu stark belastet zu sein (gelbes Licht)
  • zu zeigen, Freiräume zu haben und Kollegen Hilfe anzubieten (grünes Licht)

2. Keine Macht den Workaholics

Machen Sie unternehmensintern eines klar: Workaholics sind keine Helden. Ganz im Gegenteil.

Auch sollten Mehrarbeit und Überstunden in den Köpfen der Mitarbeiter auf keinen Fall mit höheren Chancen einer Beförderung verbunden werden.

Priorisieren Sie Wohlbefinden, auch Work-Life-Balance, weit oben in Ihrer Unternehmenskultur. Psychische Erkrankungen sind weiterhin steigend, die entsprechenden Ausfallzeiten dramatisch. Ein Maximum an Mitarbeiterproduktivität wünscht sich jede Organisation, ausgebrannte und ungesunde Mitarbeiter sind dagegen ein teures und echtes Problem.

Halten Sie auch Ihren Führungskreis an, bei der Vermutung von Überarbeitung in einzelnen Bereichen einzugreifen und tracken Sie Überstundenquoten in Ihren Personalkennzahlen.

3. Recharge Friday

Schon vor Corona waren die Wochen Ihrer Mitarbeiter voll mit Meetings. Besprechungen, die oft viele Teilnehmer benötigten, viel Arbeitszeit raubten und dafür zu wenig Ergebnisse brachten.

Mit Corona verlagerten sich diese Meetings in virtuelle Räume. Microsoft Teams Sitzungen, Zoom-Calls oder ganz altmodisch Videokonferenzen – die Besprechungskultur blieb, sie wurde nur digital.

Und ein unerwarteter Trend ergab sich: Mitarbeiter verbrachten durchschnittlich noch mehr Zeit in Meetings.

Noch alarmierender: Zwischen 18 Uhr und Mitternacht erhöhte sich die Anzahl der untereinander ausgetauschten Direktnachrichten um 52 %.

Microsoft selbst, als Mitverursacher moderner Meeting-Kulturen, führte den Recharge Friday ein.

Natürlich können Sie einen solchen Tag als Arbeitgeber divers interpretieren – wir möchten wie der Tech-Gigant beim Thema Meetings bleiben.

Einfach gesagt: Keine Meetings am Freitag. Keine Buchungen von Besprechungsräumen, keine Einladungen zu Video-Calls. Und natürlich ebenso keine Telefonkonferenzen.

Geben Sie Mitarbeitern die Möglichkeiten, sich ganz auf ihre Projekte, Aufgaben und alles, was sie beruflich beschäftigt, zu konzentrieren.

Ein echter Recharge für Geist und Seele.

4. Dauerhaftes (anonymisiertes) Feedback

Ungefähr 50 % aller Mitarbeiter haben Angst, bei der Arbeit ihre Meinung zu äußern. Erschreckend.

Die psychische Gesundheit ist seit Jahren ein Thema in deutschen Unternehmen. Mit jedem Jahr, mit jedem AOK Fehlzeitenreport werden die mentalen Belastungen größer.

Psychische Belastung und Stress wirken sich negativ auf Ihre Mitarbeiter aus:

  • Arbeitsleistung und Produktivität.
  • Engagement für die eigene Arbeit.
  • Kommunikation mit Mitarbeitern.
  • Körperliche Leistungsfähigkeit und tägliche Funktionsweise.

Psychische Erkrankungen wie Depressionen sind mit einer höheren Rate an Behinderungen und Arbeitslosigkeit verbunden.

  • Depressionen beeinträchtigen in etwa 20 % der Fälle die Fähigkeit einer Person, körperliche Aufgaben zu erledigen. Zudem verringern Sie die kognitive Leistungsfähigkeit in etwa 35 % der Fälle
  • Nur 57 % der Mitarbeiter mit mittelschwerer Depression und 40 % der Mitarbeiter mit schwerer Depression erhalten eine Behandlung zur Kontrolle der Depressionssymptome.

Anonyme Umfragen (denken Sie an Tools wie SurveyMonkey oder wie Officevibe) und digitale Feedbackboxen bieten Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, ihren Unmut loszuwerden, ohne Angst vor Auswirkungen zu haben.

Bitten Sie die Nutzer seiner solchen Box Ihren Geschäftsbereich anzugeben und gehen Sie der Sache über Führungskräfte und Umfragen auf den Grund.

5. Employee Assistance Programm (EAP)

Ein Employee Assistance Program (EAP) ist ein arbeitsbezogenes Interventionsprogramm, das Mitarbeiter bei der Lösung persönlicher Probleme unterstützt, die sich negativ auf die Leistung des Mitarbeiters auswirken können.

EAPs helfen Arbeitnehmern traditionell bei Problemen mit Alkohol- oder Drogenmissbrauch. Die meisten behandeln mittlerweile aber ein deutlich breiteres Spektrum von Themen wie Kinder- oder Altenpflege, Beziehungsprobleme, finanzielle oder rechtliche Probleme, der psychischen Gesundheit und sogar traumatischen Ereignissen wie Gewalt am Arbeitsplatz.

Employee Assistance Programme werden den Mitarbeitern kostenlos von eigenständigen EAP-Anbietern oder -Anbietern zur Verfügung gestellt, über den Arbeitgeber abgewickelt.

Die Dienstleistung selbst wird häufig per Telefon, videobasierter Beratung, Online-Chat, E-Mail-Interaktion oder persönlich erbracht.

Wir empfehlen bei Unternehmen ab 400 Mitarbeitern ein EAP zu installieren.

6. Lifestyle Coaching

Diese Art des Coachings unterstützt die Mitarbeitergesundheits ganzheitlich.

Ein Lifestyle-Coach hilft bei speziellen Herausforderungen von Mitarbeitern - zum Beispiel bei Schwierigkeiten, ein soziales Hobby zu finden, persönliche Finanzen zu verwalten und Beziehungen zu pflegen,

Zu dem kann Lifestyle Coaching dabei helfen, Ziele zu klären, die Hindernisse zu identifizieren, und dann Strategien zur Überwindung jeder Herausforderung entwickeln.

Was hat Ihr Unternehmen davon?

Installieren Sie Lifestyle Coachings, die einen Mehrwert für beide Seiten bieten. Suchen Sie nach Coaches, die auch Unterstützung bei Verbesserungen des Lebensstils in Bezug auf die Leistung am Arbeitsplatz und Verbesserung der Produktivität bieten.

7. High-Five Board

Wertschätzung ist mächtig.

Egal, ob Vorgesetzte die Leistung, den Wert Ihrer Mitarbeiter regelmäßig anerkennen oder Kollegen sich untereinander zuschätzen wissen: Wertschätzung wirkt. Und jeder Mensch braucht sie.

So funktioneirt ein High Five Board:

Erstellen Sie Handausschnitte mit dem Namen jedes Mitarbeiters und versehen Sie sie mit Magneten.

Stellen Sie ein Whiteboard mit allen Händen und Namen für jedermann sichtbar auf.

Im besten Fall starten Ihre Führungskräfte die Aktion:
Auf jeder Hand der jeweiligen Mitabeiter schreibt die Führungskraft eine erbrachte Leistung der letzten Tage (zum Beispiel: „Sabine, toller Einsatz bei unserem A-Kunden, er war voll des Lobes!“ - oder eben etwas allgemeines wie: „Markus, Danke für Deine positive Art, wenn das Team manchmal an sich zweifelt."

Danach übernehmen gerne auch die Teammitgleider.
Sie bedanken sich auf spielerische Weise, erkennen die Mühen und Leistungen der anderen an - Gute Laune und gute Teamstimmung garantiert.

Das High Five Board ist eine großartige Möglichkeit, Ihr Team zu motivieren, weiterhin gute Leistungen abzuliefern!

8. Mindful Monday

Stress belastet die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer Leistungsträger.
Überbelastung lässt das Energieniveau sinken und die schlechte Laune steigen.

Leider leiden die meisten Arbeitnehmer unter dauerhaftem Stress, der sich auf ihre Arbeit und ihr Privatleben auswirkt.

Laut einem Bericht des American Institute of Stress..

  • Leiden 80% aler Arbeitnehmer  unter Stress bei der Arbeit
  • brauchen fast 50% aller Arbeitnehmer Hilfe beim Umgang mit Stress
  • und glauben 42% der befragten Beschäftigten, dass ihre Kollegen auch Hilfe beim Umgang mit Stress benötigen

Längst gibt es unzählige Initiativen gegen Stress und die größten deutschen Unternehmen werden teilweise sehr einfallsreich, um Depressionen und Burnouts vorzubeugen.

Ein einfaches Achtsamkeitsprogramm gibt Ihren Mitarbeitern die Werkzeuge geben, die sie benötigen, um Ihre Stresskompetenz zu erhöhen.

Ihr erster Schritt: Stress, Überbelastung und Burnout dürfen nicht mehr tabuisiert werden!

Nehmen Se diese Aufforderung in Ihrem Unternehmen ernst, haben Sie gute Chance Mindful Mondays zu installieren.

Ihre Mittel sind breit.

Bieten Sie Achtsamkeitsprogramme über Apps an, ein internes Gesundheitscoaching zum Thema, vermarkten Sie Ihr EAP Programm intern neu oder probieren Sie doch einmal eine gemeinsame Meditation unter Kollegen.

Probieren Sie sich aus, hören Sie beim Feedback der Mitarbeiter zu und passen Sie Ihren Mindful Monday entsprechend an.

Aber werden Sie aktiv - Langzeiterkrankungen durch psychische Krankheiten können Ihren Teams, Ihrer Unternehmenskultur und Ihrer Geschäftsbilanz enorm schädigen.

9. Psychische Gefährdungsbeurteilung (GBUpsych)

Seit 2013 fordert das Arbeitschutzgesetz ausdrücklich die Berücksichtigung der psychischen Belastung in der Gefährdungsbeurteilung (GBUpsych).

Im Klartext heißt das:
Ihr Unternehmen ist dazu verpflichtet, Gefährdungen Ihrer Beschäftigten zu ermitteln, die sich aus den psychischen Belastungen bei der Arbeit ergeben.

Und weil Sie - wir wir - sicher nicht gerne Paragraphen wälzen und BGM Maßnahmen aus Mittel zum Zweck einführen, machen Sie aus der Not doch eine Tugend.

Die psychische Gefährdungsbeurteilung eignet sich hervorragend, um daraus eine konstruktive Mitarbeiterumfrage zu machen - und aus den Ergebnissen natürlich echte Maßnahmen.

Gestalten Sie diese Umfrage so, dass Sie Fragen zur psychischen Gesundheit beinhaltet und profitieren Sie durch angelehnte Themen auch als Unternehmen von dieser Umfrage:

  • sie liefert Ihnen Daten zu Themen, die sonst kaum bezifferbar sind
  • Sie können sie als Erfolgskontrolle für laufende oder abgeschlossene Aktionen in Ihrer Organisation nutzen
  • sie unterstützt das Betriebsklima und führt zu mehr offenen Kommunikation
  • sie liefert Ihnen Material, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu verbessern


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BGM Maßnahmen: Remote-Maßnahmen / BGM während COVID-19

Das breite Gesundheitsmanagement wird künftig Priorität haben.

Wie funktioniert BGM während Corona?

Und vor allem: Was bleibt nach der COVID-Krise?

Jüngste Forschungsergebnisse legen nahe, dass bei Personen mit chronischen Erkrankungen, einschließlich Diabetes und Herzerkrankungen, weitaus häufiger schwere COVID-19-Symptome und -Ergebnisse auftreten.

Gleiches gilt für Personen, die übergewichtig sind. Die Entwicklung von Gesundheitsprogrammen und Maßnahmen, die sich auf die Behandlung und Verbesserung chronischer Krankheiten konzentrieren, wird in den Fokus von Arbeitgebern rücken müssen.

Es wird für Sie wichtiger denn je, Mitarbeiter zu ermutigen, die Kontrolle über ihre Gesundheit zu übernehmen. Der Erfolg oder Misserfolg von BGM hängt oft an der Partizipation und Identifikation der Geschäftsführung und der Führungsebenen mit dem Programm.

Bei der Umschichtung auf Remote Maßnahmen sollte Ihre Priorität darauf liegen, dass sie „von oben“ die nötigte Unterstützung für das Programm erhalten.

1. Online Gesundheitsportal

Stellen Sie Telearbeitern und Mitarbeitern, die mobil arbeiten, eine digitale Plattform zur Verfügung.

Dort sollten Sie Gesundheitsdaten wie Gewicht, Aktivität und Ernährungsgewohnheiten eingeben können.

Zustätzich sollten Ihre Angestellen die Möglichkeit haben, virtuelle Sitzungen mit Ernährungsberatern und anderen Dienstleistern des betrieblichen Gesundheitsmanagement (auch Partnern der Krankenkassen) buchen zu können.

Modellieren Sie alle Erfahrung, die mit Wissenstransfer (gesunde Ernährung, Bewegung oder Stretching am Arbeitsplatz, etc.) zu tun haben und bieten Sie virtuelle Lösungen.

Mitarbeiter, die vor Ort arbeiten, dürfen keine besseren Möglichkeiten und Zugänge zu ihrem Gesundheitsangebot haben als die, die im Homeoffice arbeiten.

2. Remote Challenges

Fördern Sie durch Remote Challenges die Kommunikation innerhalb der Teams und ermöglichen Sie Sozialisation, gerade für die Mitarbeiter, die sich zu Hause einsam und wenig zugehörig fühlen.

Solche Herausforderungen fördern das Gemeinschaftsgefühl und verbessern gleichzeitig die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter.

Webinare zu Sport und Ernährung, virtuelle Führungen durch Supermärkte („Was gehört in einen gesunden Kühlschrank?"), Übungskurse und Kochdemos sind Initiativen, mit denen Sie Remote-Mitarbeiter einfach einbeziehen können.

3. Thematische Videokonferenzen

Zahlreiche Ernährungsberater, Psychologen oder Gesundheitscoaches bieten mittlerweile Videoschulungen, Teams-Sitzungen und Zoom Seminare an.

Nutzen Sie diese neuen Möglichkeiten für Ihr Unternehmen und stellen Sie so sicher, dass Ihre Beschäftigten vor Ort oder von zu Hause aus Zugang zu solchen digitalen Sitzungen haben.

4. Virtuelle Initiativen

Unabhängig davon, ob Sie sich für Gesundheitscoaching zur Verbesserung der Fitness, Lifestyle Coaching zur Unterstüzung der schwieirigen Work-Life-Balance im Homeoffice oder die soziale Zusammenführung von Mitarbeitern über virtuelle Team-Events entscheiden, installieren Sie verschiedene Initiativen.

Starten Sie virtuelle Themenwoche, vereinbaren Sie Regeltermine, die remote stattfinden und sich ausschließlich mit dem Gesundheitsmanagement Ihrer Leistungsträger beschäftigten.

Das mobile Arbeiten darf kein Grund für ein weniger an BGM sein - Sie sollten es als Chance seen und nutzen, Ihren Mitarbeitern zu helfen, sich verbundener, engagierter und produktiver zu fühlen.

5. Toolbox für mentale Gesundheit

Erstellen Sie eine Liste mit Ressourcen und Anlaufstellen, um Mitarbeiter zu unterstützen, die mit psychischen Problemen kämpfen.

Das Homeoffice bietet vielen mehr Effektivität, für andere ist es purer, mentaler Stress.

Teilen Sie sie Ihren Teams mit, über welche Links zu Websites Ihre Beschäftigen Untersützung finden.

Unterstützung bei der psychischen Gesundheit, Leitfäden für das gesunde Arbeiten von zu Hause sowie Tipps und Tricks, wie man die täglichen Herausforderungen der mobilen Arbeit meistert.

Stellen Sie eine umfangreiche Toolbox zusammen, die zu Ihrem Unternehmen und zu den entsprechenden Arbeitspaketen Ihrer Mitarbeiter passt.

6. Slack Channels

Slack ist eine einfache, überaus erfolgreiche, Kommunikationsplattform.

Rufen Sie Slack-Kanäle ins Leben, um die persönliche Interaktion während der Corona-Krise - und für alle remote-arbeitenden Mitarbeiter danach - zu stärken.

Es ist ein spielerischer und simpler Weg , über Hobbys und Interessen (oder etwas anderes  als COVID-19) zu sprechen.

Jeder Channel kann benannt werden.

Egal ob Sport, Rezept & Kochen, Fußball, Buch- oder Filmempfehlungen oder ein Parents only - Channel - Ihrer Kreativ sind keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, verschiedene Mitarbeitergrupen interaktiv zu verknüpfen.

In Deutschland genauso beliebt wie in den USA:
Ein eigener Channel für den Flurfunk oder den Wasserspender.

Testen Sie, wie Ihre Belegschaft Slack Channels annimmt!

Betriebliches Gesundheitsmanagement steht und fällt mit seiner Organisation

Durch betriebliches Gesundheitsmanagement investieren Sie in die wichtigste Ressource Ihres Unternehmens: Menschen.

Dieser Praxisleitfaden aus den besten Aktionen im betrieblichen Gesundheitsanagement hilft Ihnen bei der Umsetzung.

Der ROI im BGM ist immer positiv, wenn Sie es richtig angehen.

Verbessern Sie das Arbeitsumfeld über Initiativen der Gesundheitsförderung, egal ob auf eigene Faust oder durch BGM Beratung, werden Ihre Mitarbeiter Ihnen mit

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  • Leistung,
  • Engagement

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