37 BGM Massnahmen: Alles, was das Mitarbeiterherz begehrt

37 BGM Massnahmen: Alles, was das Mitarbeiterherz begehrt

Die Liste der Vorteile, die erfolgreiche BGM Massnahmen Ihrem Unternehmen bescheren, ist lang:

Clever installierte BGM Massnahmen bringen Ihnen zudem einen hohen ROI beim BGM.

Sie sind sicher smart genug, Ihren Mitarbeitern in Sachen betriebliches Gesundheitsmanagement keine Maßnahmen nach dem Gießkannenprinzip anzubieten.

Wenn doch, informieren Sie sich besser schleunigst per BGM Beratung, warum das keine gute Ideeist.

Breit streuen und „auf gut Glück“ alle erreichen bringt wenig und ist schlichtweg faul.

Zusatztipp: Ihre Beschäftigten wittern es förmlich.

Nein, Sie sind hier um sich ein Bild über moderne BGM Massnahmen zu verschaffen.

Sie möchten passende Ideen in Ihrem Unternehmen testen oder sich in Ihrer vorab guten Auswahl bestätigt fühlen.

Bei der Harbinger AG helfen wir Wirtschaftsunternehmen seit vielen Jahren bei der Einführung eines zahlenbasierten BGM.

Wir haben viele Ideen, Massnahmen und Aktionspläne kommen und gehen sehen.

Die Unternehmen, aus denen Sie stammen, könnten unterschiedlicher nicht sein – und doch stehen Arbeitskreise und Gesundheitszirkel irgendwann vor derselben Frage:

Welche BGM Massnahmen passen zu uns?

Und vor einigen ähnlichen Fragen…

  • Wie erreichen wir alle (realistisch: den Großteil der) Mitarbeiter?
  • Wie messen wir den Erfolg des BGM?
  • In welche Gruppen teilen wir die Maßnahmen auf?

Es gibt gute Nachrichten.

Sie sind nicht das Erste und bei Weitem nicht das letzte Unternehmen mit dieser Herausforderung und wir haben Lösungen für Sie.

Brauchen Sie Hilfe bei der richtigen Auswahl? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Unterstützung zu diesem Thema?

Hinterlassen Sie Ihre E-Mail Adresse.
Wir melden uns in Kürze bei Ihnen zurück.

Die Folgende ist unser Praxisleitfaden der erfolgreichsten und/oder kreativsten BGM Massnahmen und Ideen, die wir begleiten und auf Wirksamkeit überprüfen durften.

Sie wird stets ergänzt, liefert gruppierte BGM Massnahmen nach Kategorie und wird regelmäßig aktualisiert. So finden Sie fortlaufend erfolgreiche BGM Massnahmen, Praxisbeispiele und Vorschläge.

Sie werden regelmäßig in den Themen Sport, Bewegung & Ergonomie, Ernährung, Entspannung, Team-Events und Aktivitäten, moderner Arbeitgeber und psychische Gesundheit ergänzt.

Bereit?

Gut, dann sehen wir uns nach der BGM Massnahmen Liste wieder…

Direkt zur Kategorie springen:

  1. Bewegung & Ergonomie
  2. Ernährung
  3. Entspannung
  4. Team-Events und Aktivitäten
  5. Moderner Arbeitgeber
  6. Psychische Gesundheit

37 BGM Massnahmen und Beispiele

bgm massnahmen modernes büro

BGM Massnahmen: Bewegung und Ergonomie

1. Walk the talk.

Niemand verbringt den Arbeitstag gerne dauerhaft in Zwangshaltung und fokussiertem Bildschirmblick.

Meetings im Gehen sind eine hervorragende Möglichkeit, den Kopf freizukriegen, frische Luft zu schnappen, ein paar Schritte zu machen – und dabei mit den Kollegen z.B. den Status des Projektes zu besprechen.

Zusatztipp: Erstellen Sie zum Beispiel Routen, die Sie aushändigen:

- Route 1: „Kurzmeeting“ 15 Minuten, 2500 Schritte

- Route 2: „Statusbericht“ 30 Minuten, 4000 Schritte

- Route 3: „Team-Talk“ 60 Minuten, 8000 Schritte

2. Akzent und Alternative: Stehschreibtische

Bevor sie Hals über Kopf über Budgetsprengung in das Thema „verstellbare Schreibtische für alle“ rennen und schnell einen 6- oder 7-stelligen Betrag für Anschaffungskosten los sind ohne zu wissen, ob Ihre Belegschaft überhaupt im Stehen arbeiten möchte oder wird, bieten Sie auch hier eine flexible Lösung.

Einige Stehschreibtische oder auch Monkey Desks haben bis jetzt noch jedes Team begeistert.

Wer möchte, schnappt sich seinen Laptop oder loggt sich am Desktop PC am Stehschreibtisch ein und entflieht so der immer gleichen Umgebung und vor allem dem Arbeiten im Sitzen.

3. 5000-Meter-Lauf

Die Allermeisten von uns bewegen sich viel zu wenig und würden gerne mehr für sich tun. Als Unternehmen möchten Sie starke Teams und Kollegialität. Also warum nicht beides verbinden?

Melden Sie sich für den nächsten 5000-Meter-Lauf in der Nähe an, bringen Sie ein Team zusammen und starten Sie gemeinsam das Training nach der Arbeit.

Sie können sich sicher sein, dass sich ein, zwei sportaffine Kollegen in Ihren Reihen finden, die gerne den Part des Trainers und Motivators übernehmen.

Gut für Zusammenhalt, Gesundheit und Image.

4. Monatliche Fitness-Challenge

Sicher möchten Sie den gesunden Lebensstil all Ihrer Mitarbeiter fördern, wir alle wissen schließlich, wie sehr beide Seiten davon profitieren.

Für die Würze des Ganzen machen Sie doch einen Wettbewerb daraus:

Welches Teams schafft die meisten Treppenstufen im Februar, welches die meisten Schritte pro Kopf im Mai? Welche Abteilung meistert die meisten Kniebeugen im September? Sie wissen, worum es geht.

Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Mitarbeiter so spielerisch zusammenzubringen.

5. Sporty Office

Dauerhaftes Sitzen ist nicht nur schlecht für Körper und Geist, ist vor allem eines: Ein Motivationskiller.

Legen Sie Springseile, Hula-Hoop-Reifen und ähnliche kleinste Gerätschaften aus und fordern Sie Ihre Mitarbeiter zu kleinen sportlichen Wettbewerben heraus.

Es geht nicht um schweißtreibende Zeitfresser – es geht um den Spaß an der Sache, dem Projekt, der Excel-Tabelle oder den anspruchsvollen Kunden am Telefon für einen Moment zu entfliehen und mit den Kollegen ein Lachen zu teilen.

6. Go green(er)

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Pendeln bedeutet für viele Angestellte Stress, Zeitverschwendung und Staufrust auf den überfüllten Straßen Deutschlands.

Machen Sie es zur Initiative Ihres betrieblichen Gesundheitsmanagements und motivieren Sie Ihre Mitarbeiter dazu, mit der Bahn, dem E-Bike oder E-Scooter oder wenn möglich zu Fuß zur Arbeit zu kommen.

Wer mag und kann, kann diese umweltschonenden Bewegungsmittel finanziell unterstützen oder ein Umweltprogramm anschließen.

7. Arbeitsplatz-Upgrade

Kategorisieren Sie zunächst die vorhandenen Arbeitsplätze (z.B. Büroarbeit, Produktion, Versand, etc.). Jetzt suchen Sie nach Möglichkeiten und Übungen:

Zusätzlich können Sie Ihre Mitarbeiter mit kleinen Hanteln, Widerstandsbändern oder anderen kleinen Hilfen ausrüsten.

Tipp: Fangen Sie klein an, beispielsweise mit einem Beweglichkeits-Guide für jeden Arbeitsplatz und steigern Sie die Möglichkeiten und Angebote, wenn das Angebot gut angenommen wird.

8. Healthy Reminders

Erinnern Sie Ihre Beschäftigten an Grippeimpfungen, regelmäßige medizinische Check-Ups, Augen-Tests und Ähnliches.

Finden Sie kreative, spielerische Wege.

Eine kalte E-Mail hat noch niemanden für Gesundheitsmassnahmen begeistert.
Gestalten Sie Flyer, Plakate oder Infografiken.

Machen Sie den Mitarbeitern klar, dass es in ihrem Eigeninteresse ist, sich um ihren Körper zu kümmern.9

9. Von Sportraum bis Gesundheitszentrum

Natürlich ist es nicht für jede Organisation möglich, ein eigenes Sportstudio zu bauen. Und diese Maßnahme im betrieblichen Gesundheitsmanagement zielt auch nicht darauf ab, aus ihrem Unternehmen einen Sportverein zu machen.

Ein Ort, an dem sich sportaffine Mitarbeiter (und die, die es werden wollen) nach Feierabend gemeinsam auspowern können, gehört zum Angebot eines modernen Arbeitgebers.

Für große Unternehmen lohnt sich manchmal die Errichtung eines eigenen Gesundheitszentrums. Je kleiner der Personalbestand, desto bescheidener aber auch die Anforderungen an einen gemeinsamen Sportraum.

Statten Sie für den Start einen Raum mit Matten, Sportgeräten und Co. aus. Sie steigern die Partizipation an Bewegung, wenn Angebote aufsuchend sind. Das bedeutet, dass Ihre Mitarbeiter auch am Arbeitsplatz selbst leichten Sport machen können.

Widerstandsbänder, kleine Gewichtsmanschetten oder Gymnastikbälle – streuen Sie verschiedene Gadgets und probieren aus, was gut angenommen wird und funktioniert.

BGM Massnahmen: Ernährung

1. Gemeinsames Mittagessen

Essen verbindet Menschen und Kulturen.

Egal ob Sie viele Hobbyköcher oder eher Restaurant-Liebhaber in Ihren Teams haben: Bringen Sie Abwechslung in den oft einsamen Arbeitsalltag und veranstalten Sie Events wie gemeinsame Mittagessen (/ Frühstücks / Eis essen / etc.).

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Die Atmosphäre ist einfach ungezwungener als im Büro, die Kollegen tauschen sich über Themen abseits des täglichen Wahnsinns aus und stellen so oft Verbindungen zu ganz anderen Unternehmensbereichen auf, die oft fruchtbare Ideen für Ihr Unternehmen liefern.

2. Du bist, was Du isst

Stillen Sie das Grundbedürfnis essen. Gesunde Snacks lassen Ihre Mitarbeiter gut gelaunt und wohlgenährt durch den Arbeitstag gehen, ungesunde Zuckerbomben sorgen für Heißhunger und Übergewicht.

Bieten Sie in Ihrer Küche oder Kantine als mehr als zuckerhaltige und verarbeitete Kost: Füllen Sie Ihren Pausenraum mit gesunden Optionen für Ihre Belegschaft.

Hier gilt: Good food = brain food.

Eine gesunde Ernährung bringt Ihnen weit mehr als nur satte Beschäftigte.

3. Bewässerungssystem

Wasser ist Leben – und die wertvollste Ressource unseres Planeten. Doch fragen Sie Ihre Kollegen, trinken die meisten zu wenig davon oder nur zuckerhaltiges und zu Deutsch „ungesundes Zeugs“.

Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter, in dem Sie kostenfrei Wasser anbieten, dafür sorgen, dass jeder Arbeitsplatz ausreichend versorgt ist und durch kreative Flaschen an das Trinken erinnert wird.

Trinken ist für die Gesundheit enorm wichtig. Erinnern Sie Ihre Leute daran.

4. Lunch and Learn

Bei einem Lunch and Learn organisieren sie Meetings Ihrer Leistungsträger, in denen es um Gesundheit geht. Natürlich bei leckerem, gesundem Essen.

In der Regel stellt ein Speaker der Gruppe verschiedene Themen vor.

Lunch and Learn sind sehr beliebt bei Mitarbeitern – vor allem als Get-together  und kleien Workshops verschiedener Abteilungen und Beschäftigter, die nicht kennen oder selten sehen.

Lassen Sie nach der Präsentation stets Platz für eine Feedback- oder Diskussionsrunde. Auch kurze FAQs zum Abschluss sind hervorragende Gelegenheiten, um die Kommunikation untereinander anzustoßen.

Brauchen Sie Anregung für Ihr erstes Lunch and Learn? Hier rein paar Ideen:

  • Gesundheit allgemein: Was bedeutet ganzheitlich gesund leben?
  • Psychische Gesundheit: Was ist eigentlich Stress? Wie wirkt er sich aus?
  • Ernährung: Welche Lebensmittel sind eine gesunde und gute Wahl am Arbeitsplatz?
  • Ernährung am Arbeitsplatz: Mythen vs. Faktencheck – was ist eine ausgewogene Ernährung?
  • Ernährung: Pro und Contra verschiedener Ernährungsformen: Paleo, vegetarisch, vegan, intermittent fasting, etc.
  • Ernährung: Tipps und Tricks, um Mahlzeiten kreativ und gesund zuzubereiten
  • Bewegung: Wie man verschiedene Sportarten / Bewegungskonzepte in den eigenen Alltag integriert
  • Bewegung: Mythen vs. Faktencheck – wie intensiv/leicht sollte ihr Training sein?
  • Bewegung: Wie gut ist Ihre Mobilität? Welche Stretching Übungen verbessern Ihr Wohlbefinden?

BGM Massnahmen: Entspannung

1. Pomodoro Timer - In der Ruhe (Pause) liegt die Kraft

Zahlreiche Studien belegen, dass regelmäßige Pausen gut für die Mitarbeiterproduktivität sind. Während einige strikt nach dem Pomodoro Prinzip arbeiten, finden Mitarbeiter am anderen Ende des Stresslevels scheinbar nie ein Auszeit oder Gelegenheit, Maus oder Stift beiseite zu legen.

Führen Sie Break Alarms oder Benachrichtigungen über diverse interne Kommunikationstool ein: Erinnern Sie Ihre Mitarbeiter, eine Pause zu machen, sich die Beine zu vertreten oder in der Küche ein großes Glas zu trinken.

2. Deepwork – oder auch: Konzentrieren ohne Ablenkung

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Viele der Massnahmen im Bereich betriebliche Gesundheit und Gesundheitsförderung haben mit Spiel, Spaß und Spannung zu tun.

Schließlich will der moderne Arbeitnehmer etwas geboten bekommen und zahlt seinem Unternehmen dann auch gerne Höchstleistung zurück.

Bedenken Sie aber auch stets die Wichtigkeit des konzentrierten Arbeitens über einen entsprechenden Zeitraum - deep work ist in diesen stressigen Zeiten in Mode!

Sorgen Sie für Relaxzonen, installieren Sie Schallschutzwände oder auch Ruheräume und Erholungszonen, in denen Ihre Leistungsträger in Ruhe Denkprozesse anstoßen können.

Stellen Sie als Arbeitgeber Ihren Leuten alle Möglichkeiten bereit, gesund und ebenso konzentriert und ungestört arbeiten zu können.

BGM Massnahmen: Team-Events & Aktivitäten

1. Family Day

Die Zeiten der Sinnsuche sind genauso längst angebrochen, wie der große Anteil von privaten Tätigkeiten, die sich um die Erziehung der Kinder oder die Betreuung der Eltern dreht. Als moderner Arbeitgeber sollten Sie Ihre Mitarbeiter samt Ihrer persönlichen Situation sehen.

Also werden Sie persönlich und laden Sie zum Family oder Kids Day ein. Ihre Beschäftigten haben die Gelegenheit, ihren Arbeitsplatz ihren Angehörigen aus nächster Nähe zu zeigen.

Wer die Möglichkeiten hat, kann dieses Angebot um eine regelmäßige Kinderbetreuung erweitern. Ein Tagesevent zu diesem Thema ist aber doch stets gut angekommen und logistisch auch in einem kleineren Betrieb machbar.

2. What’s new – Wand?

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Er möchte sich mit anderen teilen und wissen, was um ihn herum passiert. Der tägliche Trott lässt viele in Automatismen verfallen und die Umgebung ausblenden.

Zeit für ein Update Ihres Eingangsbereiches: Lassen Sie Mitarbeiter zum Beispiel Neuigkeiten, Informationen, gemeinsame Aktivitäten, Restaurant-Empfehlungen oder Team-Events an einer schicken Wand miteinander teilen.

Wer futuristisch daherkommt, kann so eine Maßnahme auch digital per Bildschirm regeln.

3. Plant a tree

Unser Klima braucht jeden von uns. Werden Sie aktiv und pflanzen Sie für jedes erfolgreiche Projekt, Geschäftsjahr, neu gewonnenen Mitarbeiter oder aus vielen anderen Gründen gemeinsam einen Baum.

Jeden Tag eine gute Tat…

4. Thementage

Eine gute Strategie, um Abwechslung in das firmeneigene Gesundheitsprogramm zu bekommen, sind Thementage.

Tag der gesunden Ernährung, Tag der Bewegung, Tag der Dankbarkeit, Familiy oder Kids Day – die Möglichkeiten sind endlos, was Sie daraus machen ebenso.

Zu unkreativ? Glücklicherweise gibt es offizielle Ideen und Benennungen an jedem Tag des Jahres.

Ein solcher Motto-Tag gibt dem Alltag etwas Farbe und Ihren Mitarbeitern Abwechslung.

BGM Massnahmen: Moderner Arbeitgeber

1. Flexible Arbeitszeiten

„Zu arbeiten, wann man möchte“ ist eine der gefragtesten Vorteile, der Mitarbeiter begeistert. Natürlich muss es (je nach Branche / Geschäftsfeld / Abteilung) Kernarbeitszeiten geben, aber kommen Sie auch in Sachen Arbeitszeitregelung im Jahr 2020 an:

Bieten Sie Ihren Mitarbeitern flexible Möglichkeiten wie Gleitzeit, Arbeiten von Zuhause (work from home), Arbeiten von Überall (work from anywhere) oder sogar Vertrauensarbeitszeit an.

2. Far away – Fridays

Spätestens seit der Corona-Krise ist klar: Telearbeit oder Home-Office Lösungen sind gefragt und größtenteils von Mitarbeitern beliebt.

Warum nicht aus der Not an Bürofläche eine Tugend machen und feste Tage für das Arbeiten von Zuhause vereinbaren?

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Starten Sie mit dem Far away Friday, an dem einzelne Teams zu Hause bleiben und nichts an Produktivität einbüßen.

3. Sexy Office

Sind die Büros und Arbeitsumgebungen bei Ihnen „up-to-date“? Schauen Sie sich um und stellen Sie sich die Frage: Ist dies eine Umgebung, die Glückseligkeit und Produktivität fördert?

Falls nicht, ab an die Arbeit: Es gibt keinen Königsweg, wie ein modernes Office auszusehen hat, aber man hat doch verschiedenste Bilder voll mit variablen Arbeitsbereichen, Möglichkeiten zum Arbeiten im Stehen, vielen Blumen und lebendigen Farben und Anreizen zum Zusammensitzen und -arbeiten im Kopf.

Werden Sie kreativ und sexy!

4. Dresscode adé

Die Zeiten, in denen etwa blaue Anzüge oder Kleide zu tragen als Statussymbol galt, sind vorbei. Während angemessene Kleidung zum guten Ton und auch dazugehört, wenn Sie beispielsweise Kundschaft empfangen, sollte der Trend „maximal Business Casual“ inzwischen auch Ihr Büro erreicht haben.

Bei 30 Grad im Schatten arbeiten Ihre Leistungsträger in Herrenschuhen oder auf Damenseite mit bedeckten Schultern sicher nicht angenehmer. Auch aufgrund von sichtbaren Tätowierungen Toptalente abzulehnen, bringt Unternehmen mit dieser Steinzeit-Etikette verdientermaßen miserable Kununu-Bewertungen.

5. Know your numbers

In einer digitalen und datenbasierten Welt sind persönliche Berichte längst auf dem Smartphone eines Jeden angekommen. Verstehen Sie Ihre unternehmerische Verantwortung und verbinden Sie Screenings mit der Unterstützung, die Sie leisten können.

Halten Sie einmal jährlich eine Veranstaltung zur medizinischen Feststellung der wichtigsten persönlichen, statt unternehmerischen Kennzahlen ab.

Nutzen Sie Ärzte, Krankenkassen und digitale Tool, um Ihren Mitarbeiter (Tipp: plus Partner!) Tests für Herz-Kreislauf-Gesundheit, Blutdruck, Übergewicht, Cholesterin & Co. anzubieten.

Natürlich unterliegen die Ergebnisse dem Datenschutz, aber Ihre Mitarbeiter werden sich hervorragend aufgehoben fühlen, für dieses Thema regelmäßig sensibilisiert werden und das Ganze ernst nehmen.

6. Vertrauensurlaub

Ja, das gibt es. Mutige und unkonventionell ausgerichtete HR-Abteilungen dieser Welt folgen dem Trend der Vertrauensurlaubszeit. Keine festgesetzten Urlaubstage mehr, jeder nimmt sich dann Auszeiten, wann er es möchte.

Das funktioniert bei guten Teamstrukturen, sich selbst verwaltenden Abteilungen und flachen Hierarchien oft so gut, dass Mitarbeiter unter dem Strich sogar weniger Urlaubstage als zuvor in Anspruch nehmen.

Lassen Sie es allerdings bleiben, wenn bei Ihnen Diskussionen oder Konkurrenzdenken um die besten Urlaubszeiten vorherrscht, Führungskräfte Urlaubssperren verhängen und Sie ohnehin schon in Mitarbeiterumfragen ein schlechtes Vorgesetzten-Mitarbeiter-Verhältnis beklagen.

7. Gesicht(er) zeigen

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Sie sehen Ihre Mitarbeiter hoffentlich als wertvollen Mitglieder eines großen Ganzen und nicht als Personalnummer, die Sie mit dem monatlichen Gehalt bei Laune halten.

Zeigen Sie Ihre Mitarbeiter: Sich gegenseitig im Intranet oder der Mitarbeiter und der ganzen Welt auf Ihrer Website, Ihren Veröffentlichungen und überall, wo es angebracht ist.

Damit zeigen Sie Ihren Beschäftigten, dass Sie sie wertschätzen und sie gesehen werden.

Und machen Sie mehr als nur Bilder. Führen Sie Interviews, erstellen Sie Steckbriefe, lassen Sie einfach hinter die Kulissen blicken. Das gilt für neue Mitarbeiter genauso wie für alteingesessene.

8. Weiterbildung belohnen

Mitarbeiter fordern Weiterbildung, Karrieremöglichkeiten stehen ganz oben auf der Agenda von Toptalenten.

Stillen Sie als nicht nur diesen Wunsch, sondern gehen Sie einen Schritt weiter und belohnen Sie den erfolgreichen Abschluss jeder Weiterbildung finanziell. Egal ob Schulung, Sprachkurs oder etwas aus dem Feld persönliches Wachstum – Weiterbildung sollte belohnt werden.

9. Start – Stop – Continue

Mitarbeiterfeedback, Transparenz, 360° Grad Feedback, Feedbackkultur… Wahrscheinlich haben Sie alle Begriffe schon einmal gehört.

Wir haben ein Spiel für Sie, das volle Transparenz fördert. Ehemals von Netflix eingeführt, ist Start – Stop – Continue eines der Spiele, das so direkt, ehrlich und geradeaus ist, dass die Wahrheiten den ein oder anderen abschrecken. Am Ende des Tages macht es aber dann doch so viel mit den Menschen, dass viele Unternehmen über dieses ehrliche und regelmäßige Feedback eine von Grund auf transparente Kommunikationskultur erschaffen.

  1. START: Sie bitte einen Kollegen, Ihnen eine Sache zu nennen, mit der Sie seiner Meinung nach dringend anfangen sollten (, um das Team besser zu führen, eine bessere Performance zu erzielen oder für eine bessere Stimmung im Team zu sorgen).
  2. STOP: Sie bitten einen Kollegen, Ihnen eine Sache zu nennen, mit der Sie seiner Meinung sofort aufhören sollten.
  3. CONTINUE: Sie bitten einen Kollegen, Ihnen eine Sache zu nennen, die Sie seiner/ihrer Meinung unbedingt weitermachen sollten, weil Sie darin besonders gut sind.

10. BGM im Newsletter

An Tipps, Ideen und News zu betrieblichem Gesundheitsmanagement und der betrieblichen Gesundheitsförderung mangelt es Ihnen spätestens nach dieser Liste an Gesundheitsmanagement Maßnahmen und Beispielen sicher nicht mehr.

Stellen Sie Interessantes einprägsam und informativ in Ihrem Unternehmens-Newsletter zusammen und klären Sie Ihre Mitarbeiter auf oder weisen auf Verschiedenes hin: Mitarbeiter-Events, 5 km-Lauf, Vorstellung der Gewinner des letzten Wettbewerbs, neue Termine für den Yoga-Kurs, Grippeschutzimpfungen, Jubiläen… Sie verstehen.

11. Präsentismus unerwünscht

Was bewegt Beschäftigte, krank ins Büro zu kommen?

Druck vom Chef, eine Workaholic-Kultur, das Gefühl, die Arbeit wird nicht vom Kollegen übernommen? Alles hypothetisch. Und am Ende egal, denn es muss aufhören.

Der klassische Präsentismus sorgt für Produktivitätsverlust, er sorgt für Neuansteckungen gesunder Mitarbeiter.

Das alles in nicht im Interesse Ihrer Mitarbeiter – und schon gar nicht im Unternehmensinteresse.

Sprechen Sie das Thema Präsentismus an. Machen Sie es publik.

Und sorgen Sie dafür, dass Ihre Führungskräfte im Thema sind. Sie erleben es täglich hautnah.

Halten Sie Vorgesetzte an, 1. kranke Mitarbeiter anzusprechen, 2. ihnen die Gefahr zu erklären und dann 3. nach Hause zu schicken.

Fördern Sie also eine Kultur, die Arbeitnehmer ihre Gesundheit nicht hinterfragen lässt.

Wer krank ist, ist krank. Und bleibt bitte zu Hause.

Das persönliche Wohlbefinden sollte an erster Stelle stehen. Dazu setzt diese BGM Massnahme die Eigenverantwortung und die Verantwortung für andere allen auf die Agenda.

Ein Schlüssel für erfolgreiches betriebliches Gesundheitsmanagement.

12. Lebendiges Onboarding

Bei vielen Unternehmen eine sehr ernüchternde Personalkennzahl:
Die Anzahl der Mitarbeiter, die in den ersten 90 Tagen nach Neueinstellung oder spätestens innerhalb der ersten 12 Monate kündigen.

Mitarbeiterbindung erhöhen – bei fast jedem Personaler weit oben auf der Prio-Liste.

Beim Gesundheitsmanagement denken Sie voranging über die andere Seite nach: Die Beschäftigten, die (zu) viele Gründe finden, nicht zu bleiben.

Denken Sie Ihr Onboarding-Konzept neu.

Etablieren Sie früh individuelle Ansätze (Begrüßung, personalisiertes Türschild / Kaffeebecher / etc.) und sorgen Sie für das bestmögliche Startgefühl bei jedem neuen Kollegen.

69 % aller Arbeitnehmer bleiben eher bei Ihrem neuen Arbeitgeber, wenn Sie ein großartiges Onboarding erleben.

Binden Sie Ihr Gesundheitskonzept und BGF sowie BGM Massnahmen ein.

Stellen Sie Ihre Vorteile selbstbewusst vor, das begeistert!

13. Health-FAQ

Das Thema Gesundheit ist riesengroß. Gesundheits-Maßnahmen sind vielfältig, genauso die Meinungen darüber, was das Unternehmen überhaupt braucht und wirksam ist.

Nachdem Sie ein Gesundheitsmanagement integriert haben, erstellen sie ein FAQ, um Ihre Gesundheitsinitiative auch zu etablieren.

Über das Intranet, die firmeneigene BGM-Website oder moderne Unternehmensportale beantworten Sie so die häufig gestellten Fragen.

  • Wie funktioniert das Programm?
  • Wie kann man als Mitarbeiter teilnehmen?
  • Was bringt es jedem Einzelnen?
  • Welche Maßnahmen gibt es?
  • Was bedeutet gesunde Ernährung im Büro?

Die Liste der Fragen ist lang. Und sollte individuell sein.

Jedes betriebliche Gesundheitsmanagement ist anders, hoffentlich passend zu Unternehmenskultur.

Mit einem Health FAQ machen Sie es besonders neuen Mitarbeitern leicht, alle Angebote kennenzulernen und Hintergrundwissen aufzusaugen.

Auch Fragen wie „Wann findet die nächste Gesundheitsumfrage bzw. Mitarbeiterumfrage statt?“ oder „an welchen Sportevents kann man in den nächsten Wochen und Monaten?“ sind lohnend.

14. Leadership Coaching: Gesunde Führung

Jaja, das (un)beliebte Führungsthema.

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Gesundheitsprogramme (nur) dann funktionieren, wenn die Führungsetage mitmacht und die Verhaltensprävention vorlebt.

Chefs, die Überstunden, maximale Belastung und Präsenzkultur vorleben, schaden Ihrem Unternehmen nicht nur an allen Fronten – Sie sorgen auch für zahlreiche Kündigungen, wenn man auf die harten Personalkennzahlen schaut.

Unter dem Strich sind diese Vorgesetzten auch Mitarbeiter Ihrer Organisation, die nach Gesundheit streben sollten – um sich und allen anderen Gutes zu tun.

Höchste Zeit für Führungskräfte Coachings, die das Thema Gesundheit behandeln

Achten Sie darauf, dass die Themen psychische Gesundheit, eigenes Stressmanagement und Gesundes Führen vertreten sind.

BGM Massnahmen: Psychische Gesundheit

1. Stressbarometer

Die Zeiten stehen auf „chronisch überarbeitet“. Wohin mal sieht, dominieren psychische Überlastung und Burn-out die Schlagzeilen.

In vielen Unternehmen braucht es tief greifende Veränderungen und in erster Linie eine Enttabuisierung des Themas „Mentale Gesundheit der Mitarbeiter."

Ein Stressbarometer, z.B. als digitales Ampelsystem am Arbeitsplatz (Liebe IT'ler, ihr seid dran!) kann helfen, um

  • die Kollegen um Hilfe zu rufen oder gerade ungestört arbeiten zu wollen (rotes Licht)
  • anzuzeigen, mit der Arbeit gerade zu stark belastet zu sein (gelbes Licht)
  • zu zeigen, Freiräume zu haben und Kollegen Hilfe anzubieten (grünes Licht)

2. Keine Macht den Workaholics

Machen Sie unternehmensintern eines klar: Workaholics sind keine Helden. Ganz im Gegenteil.

Auch sollten Mehrarbeit und Überstunden in den Köpfen der Mitarbeiter auf keinen Fall mit höheren Chancen einer Beförderung verbunden werden.

Priorisieren Sie Wohlbefinden, auch Work-Life-Balance, weit oben in Ihrer Unternehmenskultur. Psychische Erkrankungen sind weiterhin steigend, die entsprechenden Ausfallzeiten dramatisch. Ein Maximum an Mitarbeiterproduktivität wünscht sich jede Organisation, ausgebrannte und ungesunde Mitarbeiter sind dagegen ein teures und echtes Problem.

Halten Sie auch Ihren Führungskreis an, bei der Vermutung von Überarbeitung in einzelnen Bereichen einzugreifen und tracken Sie Überstundenquoten in Ihren Personalkennzahlen.

3. Recharge Friday

Schon vor Corona waren die Wochen Ihrer Mitarbeiter voll mit Meetings. Besprechungen, die oft viele Teilnehmer benötigten, viel Arbeitszeit raubten und dafür zu wenig Ergebnisse brachten.

Mit Corona verlagerten sich diese Meetings in virtuelle Räume. Microsoft Teams Sitzungen, Zoom-Calls oder ganz altmodisch Videokonferenzen – die Besprechungskultur blieb, sie wurde nur digital.

Und ein unerwarteter Trend ergab sich: Mitarbeiter verbrachten durchschnittlich noch mehr Zeit in Meetings.

Noch alarmierender: Zwischen 18 Uhr und Mitternacht erhöhte sich die Anzahl der untereinander ausgetauschten Direktnachrichten um 52 %.

Microsoft selbst, als Mitverursacher moderner Meeting-Kulturen, führte den Recharge Friday ein.

Natürlich können Sie einen solchen Tag als Arbeitgeber divers interpretieren – wir möchten wie der Tech-Gigant beim Thema Meetings bleiben.

Einfach gesagt: Keine Meetings am Freitag. Keine Buchungen von Besprechungsräumen, keine Einladungen zu Video-Calls. Und natürlich ebenso keine Telefonkonferenzen.

Geben Sie Mitarbeitern die Möglichkeiten, sich ganz auf ihre Projekte, Aufgaben und alles, was sie beruflich beschäftigt, zu konzentrieren.

Ein echter Recharge für Geist und Seele.

4. Dauerhaftes (anonymisiertes) Feedback

Ungefähr 50 % aller Mitarbeiter haben Angst, bei der Arbeit ihre Meinung zu äußern. Erschreckend.

Die psychische Gesundheit ist seit Jahren ein Thema in deutschen Unternehmen. Mit jedem Jahr, mit jedem AOK Fehlzeitenreport werden die mentalen Belastungen größer.

Psychische Belastung und Stress wirken sich negativ auf Ihre Mitarbeiter aus:

  • Arbeitsleistung und Produktivität.
  • Engagement für die eigene Arbeit.
  • Kommunikation mit Mitarbeitern.
  • Körperliche Leistungsfähigkeit und tägliche Funktionsweise.

Psychische Erkrankungen wie Depressionen sind mit einer höheren Rate an Behinderungen und Arbeitslosigkeit verbunden.

  • Depressionen beeinträchtigen in etwa 20 % der Fälle die Fähigkeit einer Person, körperliche Aufgaben zu erledigen. Zudem verringern Sie die kognitive Leistungsfähigkeit in etwa 35 % der Fälle
  • Nur 57 % der Mitarbeiter mit mittelschwerer Depression und 40 % der Mitarbeiter mit schwerer Depression erhalten eine Behandlung zur Kontrolle der Depressionssymptome.

Anonyme Umfragen (denken Sie an Tools wie SurveyMonkey oder wie Officevibe) und digitale Feedbackboxen bieten Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, ihren Unmut loszuwerden, ohne Angst vor Auswirkungen zu haben.

Bitten Sie die Nutzer seiner solchen Box Ihren Geschäftsbereich anzugeben und gehen Sie der Sache über Führungskräfte und Umfragen auf den Grund.

Betriebliches Gesundheitsmanagement steht und fällt mit seiner Organisation


Durch betriebliches Gesundheitsmanagement investieren Sie in die wichtigste Ressource Ihres Unternehmens: Menschen.

Dieser Praxisleitfaden aus den besten Aktionen im betrieblichen Gesundheitsanagement hilft Ihnen bei der Umsetzung.

Der ROI im BGM ist immer positiv, wenn Sie es richtig angehen.

Verbessern Sie das Arbeitsumfeld über Initiativen der Gesundheitsförderung, egal ob auf eigene Faust oder durch BGM Beratung, werden Ihre Mitarbeiter Ihnen mit

  • Produktivität,
  • Leistung,
  • Engagement

danken.

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