Employee Experience: So bestimmt sie Ihren Geschäftserfolg

Employee Experience: So bestimmt sie Ihren Geschäftserfolg

Employee Experience: So bestimmt sie Ihren Geschäftserfolg

Die attraktivsten Arbeitgeber setzen die Employee Experience an die Spitze Ihrer HR-Agenda für die nächsten Jahre.

Mit der knappen Abkürzung EX hat die Mitarbeitererfahrung nicht nur längst eine internationale Kenngröße erhalten. Sie steht im Zentrum Ihres Geschäftserfolgs.

Und so lassen sich direkte Korrelationen zwischen der Employee Experience und

  • der Mitarbeiterbindung
  • der Fehlzeiten (besonders dem Absentismus)
  • der Qualität der erbrachten Arbeit und der
  • der Anzahl der Arbeitsunfälle

nachweisen.

Ja, auch in Ihrem Unternehmen.

Inhalte:

  1. Intro: Wie modern ist Ihre HR-Arbeit?
  2. Definition: Employee Experience (EX): Was ist die Mitarbeitererfahrung?
  3. Darum sind Ihre Mitarbeiter Ihre Konsumenten
  4. Verbindung und Schnittstelle zur Candidate Experience, dem Recruiting und dem Employee Lifecycle
  5. Zahlen, Daten und Fakten: Statistiken zur Employee Experience
  6. Ihre Benefits einer guten Employee Experience
  7. Employee Experience verbessern: Maßnahmen, Aktionen und Tools
  8. Ihre Strategie zur Employee Experience: So lässt sich Ihre unternehmerische Zukunft kennzahlenbasiert vorhersagen

Wie modern ist Ihre HR-Arbeit?

Wie modern ist Ihre Personalabteilung aufgestellt?

Laufen Sie der Musik hinterher oder sind Sie vor der Welle?
Kriegen Sie Ihre administrativen Aufgaben einigermaßen geregelt, oder haben Sie die Ressourcen und operative Stärke, sich auf die Employee Experience (EX) zu konzentrieren?

Die Bandbreite deutscher HR-Abteilungen ist groß. Die Besetzung meist zu gering.
Eines haben aber die meisten verstanden:

Mitarbeiter stehen im Zentrum Ihres Geschäftserfolgs.

Ihr Unternehmen erschafft keinen Wert.
Ihre Mitarbeiter tun das.

Und es geht in diesen turbulenten Arbeitsmarkt-Zeiten noch weiter:
Arbeitnehmer sind Konsumenten des Arbeitsmarktes.

Sie können also Ihr strategisches Personalmanagement rapide modernisieren, in dem Sie sich heute auf die Employee Experience fokussieren.

Definition: Was ist die Employee Experience (EX)?

Die Employee Experience, zu Deutsch Mitarbeitererfahrung, ist die Reise, die ein Mitarbeiter mit Ihrem Unternehmen unternimmt.

Im Zentrum steht die Frage: Wie erleben Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz?

Die Antwort ist die Summe aller Interaktionen, die der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern anbietet - von der Einstellung bis zum Ausscheiden.
Als visuelle Unterstreichung dient der Employee Lifecycle.

Diese Erfahrung beinhaltet alle wichtigen Meilensteinen, die individuelle Perspektive und die Entwicklungsmöglichkeiten, das Führungsverhalten, das Erlebnis des Employer Branding, Sozialleistungen, persönliche Beziehungen bis hin zum Einsatz von Technologie und der physischen Arbeitsumgebung.

Spätestens seit COVID-19 auch: Wie flexibel und modern ist jeder Arbeitsplatz situiert?

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Warum ist die Employee Experience heute so wichtig?

All diese Punkte definieren weiterhin, wie Ihre Mitarbeitenden über

  • den Sinn & Zweck,
  • die Marke und
  • die Kultur

eines Arbeitgebers - also über Ihr Unternehmen - denken.

Diese daraus entstehende Haltung wiederum wirkt sich direkt auf

  • das Engagement,
  • die Bindung,
  • die Leistung und
  • die Entwicklung

der Mitarbeitenden aus.

Ein Vorgeschmack zu den Statistiken zur Employee Experience gefällig?

Ein Drittel der Mitarbeiter weltweit stimmt der Aussage „Die Mission und der Zweck meiner Organisation geben mir das Gefühl, dass meine Arbeit wichtig ist“ voll und ganz zu.

Steigert sich dieses Verhältnis auf 80 % stellen Unternehmen innerhalb dieser Mitarbeitergruppen

  • eine Verringerung der Fehlzeiten um 51 %,
  • einen Rückgang der Arbeitsunfälle um 64 % und
  • eine Verbesserung der Qualität der erbrachten Arbeit um 29 %

fest.

Welche Formen der Employee Experience gibt es?

Und so verwenden zahlreiche Organisationen erhebliche Ressourcen darauf, die Zahlen zu messen - und zu verbessern, wie engagiert und glücklich sich ihre Mitarbeiter fühlen.

Laut dem Autor und Referenten Jacob Morgan gibt es drei Komponenten, die die Mitarbeitererfahrung ausmachen: (1) Kultur, (2) technologisches und (3) physisches Umfeld.

  • Die kulturelle EX beschreibt Wie sich Mitarbeiter fühlen, wenn sie sich in einem Unternehmen befinden, wird beeinflusst von „… der Organisationsstruktur, dem Führungsstil, der Vergütung und den Zusatzleistungen, etc.“
  • Das physische EX bezieht sich auf den Arbeitsplatz und „… Alles, was gesehen, gehört, berührt und geschmeckt werden kann, wie Schreibtische, Stühle, Kunst und unter anderem das Kantinenessen.“
  • Die technologische EX meint die Gesamterfahrung von „… Den Tools, die ein Mitarbeiter benötigt, um seine Arbeit zu erledigen, einschließlich der Benutzeroberfläche, mobilen Geräten und Desktop-Computern.“

Die Employee Experience ist also dynamisch, ständig veränderlich.

Das Mitarbeitererlebnis und die Strategie dahinter müssen Raum für die Anpassung an organisatorische Faktoren sowohl innerhalb als auch außerhalb Ihrer Kontrolle lassen.

Gehen Sie die Employee Experience also mit einer Wachstumsmentalität an.

Skizzieren Sie Roadmaps, aber hinterfragen und optimieren Sie sie ständig.
Nur so finden Sie heraus, was für Ihre Mitarbeiter und Ihr Unternehmen am besten funktioniert.

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Darum sind Ihre Mitarbeiter Ihre Konsumenten

Lassen Sie uns mit den Zahlen anfangen:

- „Entwicklungsmöglichkeiten“ sind heute Kündigungsgrund Nr. 1

- Nur 12 % aller Arbeitnehmer stimmen zu, dass Ihr Unternehmen einen guten Job beim Onboarding macht

- 2 von 10 Arbeitnehmern stimmen zu, dass Ihre Leistung in einer Art und Weise gemanagt wird, die sie motiviert, großartige Arbeit zu leisten

Quelle: Gallup

Fazit: Ernüchternd.

Die Spreu und der Weizen

Arbeitgeber, die den konzeptionellen Wechsel von HR zu People Operations vorgenommen haben, verstehen, dass es die Gesamterfahrung eines Mitarbeiters ist, die seine Arbeitszufriedenheit und den daraus resultierenden Wert für das Unternehmen bestimmt.

„Die Konzentration auf die Mitarbeitererfahrung ist der umfassendste Wettbewerbsvorteil, den Unternehmen schaffen können - vor allem in einem Arbeitsmarkt, in dem Geld nicht mehr der primäre Motivator ist.

Unternehmen erschaffen keinen Wert. Mitarbeiter tun das.
Sie sind die treibende Kraft für Geschäftserfolg.“
(Tim Grove, Vorstand der Harbinger AG)“

Also was macht Mitarbeiter zu Konsumenten - des Arbeitsmarktes und Ihres Unternehmens?

  1. Durch Konsumenten erzielt Ihr Unternehmen Einnahmen.
    Das Gleiche gilt für Ihre Mitarbeiter, indem sie Ihre Produkte oder Dienstleistungen herstellen und verkaufen und dafür sorgen, dass Ihr Betrieb reibungslos voranschreitet.
  2. Konsumenten bewerten Ihr Unternehmen - und ziehen so neue Kunden an oder schrecken Sie ab.
    Das Gleiche passiert über Mitarbeiterempfehlungsprogramme - oder eben über negative Mundpropaganda, über die Ihre Organisation schnell einen schlechten Ruf erhalten kann.
    Mitarbeiter agieren als Botschafter Ihres Unternehmens und berichten ganz transparent über Ihre Employee Experience - zum Beispiel über Portale wie Kununu, Glassdoor, Jobvote und Co.
  3. Es ist günstiger, Konsumenten zu halten, als sie zu gewinnen.

    Mitarbeiter ebenfalls – jeder Arbeitgeber kennt die ganz erheblichen Kosten, die mit Fluktuation einhergehen.

  4. Konsumenten erwarten personalisierte Interaktionen mit Ihrem Unternehmen. Gleichermaßen funktionieren Aktionen nach dem Gießkannenprinzip auch für Ihre Mitarbeitenden nicht - auch Ihre Leistungsträger erwarten individuelle Angebote.

  5. Konsumenten können eine Quelle für Innovationen sein – brillante neue Ideen oder Ansätze für die Produkt-/Dienstleistungsentwicklung.
    Und das gilt für Ihre Mitarbeiter noch mehr. Geben Sie Ihnen mehr Eigenverantwortung, fördern Sie Empowerment Leadership in Ihrer Kultur oder geben Sie maximale Freiheit, wie etwa Google: Die Resultate werden bahnbrechend sein.
  6. Ohne sie (Konsumenten oder Mitarbeiter) würde Ihr Unternehmen nicht existieren.
  7. Konsumenten sind Individuen mit unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen.
    Raten Sie mal, wer noch...
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Verbindung und Schnittstelle zur Candidate Experience, dem Recruiting und dem Employee Lifecycle

Es ist wichtig, Bewerbern ein positives Bewerbererlebnis zu bieten. Bedeutet: bei der Candidate Experience gibt es keine Grauzone.

Doch wenn es um Zufriedenheit Ihrer Arbeitskräfte, Mitarbeiterbindung und die Bindungsrate Ihres Unternehmens geht, müssen die Bewerbererfahrung und die Mitarbeitererfahrung Hand in Hand gehen.

Mehr noch:

Eine gute Candidate Experience muss durch die Employee Experience bestätigt. besser noch getoppt, werden.

Diese beiden Konzepte lassen sich leicht miteinander verbinden, aber oft stolpern Unternehmen über genau diesen Schritt.

Das Ergebnis: Der sogenannte Employee Lifecycle bricht an der Stelle, dem Übergang zwischen erfolgreichem Recruiting und Integration der neuen Mitarbeitenden.

Eine JobVite-Umfrage etwa ergab, dass 43 Prozent der Mitarbeiter einen neuen Job innerhalb von 3 Monaten verließen, weil „ihre tägliche Rolle nicht ihren Erwartungen entsprach“.

Nehmen Sie sich also unbedingt die Zeit, ganzheitlicher über den gesamten Prozess der Talentakquise nachzudenken.
Das wird nicht nur dazu beitragen, Ihre neuen Leistungsträger auf Erfolgskurs zu bringen - es stellt hauptsächlich sicher, dass sich die Wahrnehmung des Unternehmens während des Vorstellungsgesprächs in dem dann tatsächlichen, täglichen Arbeitsleben widerspiegelt.

Zahlen, Daten und Studien: Statistiken zur Employee Experience

Fangen wir mit ernüchternden Zahlen zur Mitarbeiterbindung und dem Employee Engagement in Deutschland aus dem Jahr 2021 an.
Nach dem Gallup Engagement Index:

  • 69 % der befragten Arbeitnehmer haben eine geringe und 14 % keine emotionale Bindung ihrem Unternehmen
  • die volkswirtschaftlichen Kosten von 'innerer Kündigung' beliefen sich im Jahr 2021 auf eine Summe zwischen 92,9 und 115,1 Milliarden Euro.
  • die kurzfristige und mittelfristige Wechselbereitschaft deutscher Arbeitnehmer nimmt in den letzten vier Jahren stetig zu

Sie werden uns zustimmen: die Vorzeichen stehen schlecht.

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Aber wie ist es um die Employee Experience hierzulande und weltweit bestellt?

Schauen wir auf die Zahlen und Statistiken zur Mitarbeitererfahrung:

  • eine positive Employee Experience und Zustimmung im Punkt „Die Mission und der Zweck meines Unternehmens geben mir das Gefühl, dass mein Job wichtig ist", bewirken nach einer Gallup Studie
    • eine Senkung von Absentismus um 51 %
    • eine Reduzierung der Arbeitsunfälle um 64 %
    • eine Verbesserung der Arbeitsqualität um 29 %
  • Bezüglich schlechter Employee Experience und den damit verbundenen Kündigungsgründen, fühlen sich nach McKinsey...
    • 54 % von ihrem Unternehmen nicht wertgeschätzt
    • 52 % von ihrem Vorgesetzten nicht wertgeschätzt
    • 51 % nicht mit ihrer Arbeit verbunden
  • Edelman stellt in seinen Forschungen fest, dass...
    • ...76 % der befragten Arbeitnehmer bestätigen, dass „meine Werte in der Organisation widergespiegelt werden“ eine starke Erwartung ist oder ein Dealbreaker für einen Stellenantritt wäre, wenn sie eine Stelle in Betracht ziehen, während 60 % zustimmen, dass ihr aktueller Arbeitgeber bei dieser Betrachtung gut abschneidet.
    • ...67 % der befragten Arbeitnehmer sagen, dass „die Organisation nach ihren Werten handelt“ eine starke Erwartung ist oder ein Dealbreaker für einen Stellenantritt wäre, wenn sie eine Stelle in Betracht ziehen - hier stimmen 48 % zu, dass ihr Arbeitgeber bei dieser Betrachtung gut abschneidet.
    • ...jeder Dritte befragte Mitarbeiter hat seinen letzten Arbeitgeber verlassen, weil dieser zu einem gesellschaftlichen oder politischen Thema schwieg, von dem sie glaubten, dass ihre Organisation in der Pflicht stand, sich öffentlich zu äußern.

Es liegt auf der Hand, dass die Unternehmenskultur viel mit der Employee Experience zu tun hat.

Statistiken und Studien zum Thema Unternehmenskultur und Employee Experience

  • Nach den Studien von Lever offenbaren sich große Informationslücken zwischen Arbeitgebern und -nehmern...
    • ...geben 64 % der Unternehmen, dass sie den Homepages ihrer Organisationen Informationen über DEI-Programme (Diversity, Equity & Inclusion) hinzugefügt haben, aber weniger als in Drittel der Mitarbeiter überhaupt bemerkten, dass ihr Unternehmen dies tat.
    • ...geben 51 % der Arbeitgeber an, DEI-Updates über unternehmensweite Kanäle zu teilen, - während auch hier nur 24 % der Mitarbeiter angeben, dass dies in ihrer Organisation geschehen ist
  • Nach Ergebnissen diverser Studien von PWC...
    • ...72 % der Führungskräfte an, dass ihre Kultur dazu beiträgt, erfolgreiche Veränderungsinitiativen umzusetzen.
    • ...sind 69 % der Unternehmen der Meinung, dass ihre Unternehmenskultur einen Wettbewerbsvorteil bietet, sie sich inmitten der Pandemie angepasst haben
    • ...glauben 66 % der C-Suite-Führungskräfte und Vorstandsmitglieder, dass Unternehmenskultur und Betriebsklima für Leistung wichtiger sind als die Strategie oder das gesamte Geschäftsmodell des Unternehmens.
  • Und natürlich spielt auch die nee - und in der Folge von COVID-19 - eingeforderte Remote-Kultur und Flexibilität eine Rolle. Nach LinkedIn...
    • ...geben 3 von 5 Mitarbeitern an, dass sie zu Hause genauso produktiv sind wie im Büro. ‍
    • ....1 von 4 Mitarbeitern unzufrieden mit ihrer derzeitigen Fähigkeit, ihre Flexibilität mitzubestimmen.

Ihre Benefits einer guten Employee Experience

Die Stärkung der Mitarbeitererfahrung hat zahlreiche Vorteile, die alle mit der Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter verbunden sind.

Ein besseres Geschäftsergebnis, höhere Gewinne und eine stärkere Marktpositionierung führen die Liste der Vorteile aus wirtschaftlicher Sicht an - doch es gibt noch viele mehr.
Hier vier weitere, besonders wichtige Benefits einer guten Employee Experience:

  • Engagiertere, produktivere Mitarbeiter.
    Demotivierte Mitarbeiter kosten Unternehmen jedes Jahr, besonders der Engagement-Index in Deutschland scheint auf einem dauerhaften Niedrigniveau festzustecken.
    Natürlich folgen Auswirkungen wie geringere Produktivität und Rentabilität, die sich aus erhöhten Abwesenheiten ergeben.
    Im Gegensatz dazu sind engagierte Mitarbeiter produktiver und bringen verbesserte Bindungsraten und Arbeitssicherheit.
  • Niedrigere Fehlzeiten.
    Unzufriedene Mitarbeiter fehlen häufiger am Arbeitsplatz, was sich wiederum negativ auf Moral, Produktivität und Finanzen auswirkt. Zufriedene Mitarbeiter haben weniger Fehlzeiten.
    Hohe Fehlzeiten sind eine alarmierende Kennzahl. Ist Ihr Unternehmen betroffen, reagieren Sie sofort.
  • Erhöhte Arbeitsqualität.
    Laut einer Studie des Psychologen und Glücksexperten Shawn Achor von der Harvard University und anderen beeinflusst das Glücksniveau den beruflichen Erfolg mehr als der IQ oder die Fähigkeiten.
    Zum Beispiel sieht ein „glückliches“ Gehirn mehr Möglichkeiten und ist kreativer.
  • Verbesserte Kundenbeziehungen - auf CX folgt Ex.
    Das Mitarbeitererlebnis betrifft alle Bereiche Ihres Unternehmens, einschließlich des Kundenerlebnisses.
    Tatsächlich glauben viele Branchenexperten, dass das Kundenerlebnis (die Customer Experience, CX) ein direktes Ergebnis der Employee Experience (EX) ist.
    Zufriedene Mitarbeiter vermitteln mit größerer Wahrscheinlichkeit bessere Stimmungen und Emotionen, wenn sie mit Kunden interagieren.
    Sie neigen auch dazu, mehr Engagement und Verständnis für Produkte und Dienstleistungen an den Tag zu legen, was es ihnen wiederum ermöglicht, Kunden besser zu unterstützen.
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Employee Experience verbessern: Maßnahmen, Aktionen und Tools für Ihre EX

Die Maßnahmen für eine bessere Employee Experience ist lang.

Aber „first things first": Bringen Sie den Sinn, die Marke und die Kultur Ihres Unternehmens mit der Employee Experience in Einklang.

Dieser Punkt lässt sich nicht deutlich genug unterstreichen.

Setzen Sie keine Marketingkampagne auf, die unternehmensfremd ist und nicht zu Ihrer Organisation passt.

Gerade die jüngeren Generationen Ihrer Belegschaft wittern jede Art von Unaufrichtigkeit, scheinheiliger Kommunikation oder Unnatürlichkeit.

Der oben angesprochene Employee Lifecycle und die darin enthaltenen Erfahrungen sollten einzigartig gestaltet sein. Sie sollten Ihren Unternehmenszweck, Ihre Arbeitsplatzkultur und Ihr Employer Branding widerspiegeln.

Fördert Ihr Unternehmen zum Beispiel eine kundenorientierte Kultur, wie wird diese Unternehmenskultur von Mitarbeitern in Ihrem Einstellungsprozess und in Ihrem Onboarding-Prozess erlebt?
Wo spiegelt sich diese Tatsache in der Leistungsbeurteilung Ihrer Mitarbeitenden wider?
Wie könnte es sich in der Art und Weise ausdrücken, wie Sie sich von Mitarbeitern verabschieden, die wechseln oder in den Ruhestand gehen?
Führen Sie überhaupt diese wichtigen Exit-Interviews?

Rituale spielen eine wichtige Rolle bei der Definition der Kultur einer Organisation.

Die Candidate Experience eines neuen Mitarbeiters, das Erlebnis einer Leistungsbeurteilung oder dem Mitarbeiterjahresgespräch oder einer Entlassung beeinflusst nicht nur den Einzelnen, sondern drückt auch dem Rest des Teams aus. Es ist das, was kein Analyst messen kann, aber doch irgendwie alles ausmacht: Das „wer wir sind“ und „was uns am Herzen liegt“.

Mitarbeiter sind oft Zuschauer oder Teilnehmer am gesamten Mitarbeiterlebenszyklus ihrer Kollegen. Auch hier behalten Sie am besten das Bild der kritischen Konsumenten im Kopf.
Zu sehen, wie ein Freund öffentliche Anerkennung erhält, kann eine positive Arbeitsplatzkultur ebenso stärken wie persönliche Anerkennung.

Oder eben das Gegenteil bewirken.

Der Aufbau Ihrer Mitarbeitererfahrung muss also in einem klaren Verständnis der Marke, des Zwecks und der Kultur Ihres Unternehmens stehen.

Möchten Sie eine einzigartige und starke Employee Experience schaffen, sollten Sie auch jeden Teil des Employee Lifecycles gemäß Ihrer unverwechselbaren Unternehmensidentität implementieren.

Maßnahmen zur Employee Experience

  1. Evaluieren Sie, was für Ihr Mitarbeitenden innerhalb der Employee Experience besonders wichtig ist.
    Rufen Sie Interviews, Fokusgruppen oder kleine Umfrage ins Leben, um das herauszufinden.
    Untergliedern Sie nach Parametern wie Arbeitsumfeld, Teamdesign und -größe, Health Management, Sozialleistungen, Gehalt etc.
  2. Installieren Sie ein eigenes Projektteam für das Thema Unternehmenskultur.
    Verbinden Sie darin Mitarbeiter aus verschiedenen Geschäftsbereichen und stellen Sie dieses Team möglichst demografisch und psychografisch divers auf.
  3. Optimieren Sie die technologischen Standards und den physischen Arbeitsplatz so weit wie möglich.
    Machen Sie beim Arbeitsplatzangebot und dessen -modernität keine Abstriche.
  4. Erweitern Sie Ihre traditionellen HR-Funktionen.
    Analysieren Sie, um die Bedeutung der Kundenerfahrung (CX) und die Auswirkungen auf die / der Mitarbeitererfahrung (EX) zu erkennen.
    Überdenken Sie dazu gegebenenfalls Ihre gesamte aktuelle HR-Aufstellung
  5. Machen Sie die Mitarbeiterbindung zur Priorität.
    Das Ziel der Mitarbeiterbindung ist es, talentierte Mitarbeiter zu halten und die Fluktuation zu verringern.
    Häufige Fluktuation führt zu institutionellem Wissensverlust und Schaden an Kontinuität.
    Arbeiten Sie dazu mit Führungskräften zusammen, um auch über das Führungsverhalten und moderne Arten der Führung weiterhin ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen.

  6. Bezahlen Sie wettbewerbsfähig und angemessen.
    Räumen Sie das Thema Geld aus den Köpfen, damit sich Ihre Leistungsträger voll engagiert arbeiten können und einer gesunden Work-Life-Balance nicht im Wege steht.

  7. Führen Sie regelmäßige Brainstormings zum Thema ein.

    Stillstand ist Rückschritt: Nutzen Sie vordergründig mittel- und langfristig vielfältige Kenntnisse und Fähigkeiten, um kreative Lösungen für das Thema Employee Experience zu generieren. Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven kommen zusammen und entwickeln neue Ideen für ein reales Problem.
    Ihr HR-Team arbeitet so mit anderen Stakeholdern aktiv zusammen, um die Strategie für das Mitarbeitererlebnis aktuell zu halten.

  8. Begreifen und formulieren Sie die Wichtigkeit langfristig
    Talentmanagement und Personalgewinnung sind die beiden fortlaufenden Prozesse, die Sie als Arbeitgeber für die Rekrutierung, Nachverfolgung und Befragung von Kandidaten sowie für die Einarbeitung und Schulung neuer Mitarbeiter einsetzen.
    Halten Sie diese Schnittstelle zwischen Candidate Experience und Employee Experience stark.
    Verknüpfen Sie gegebenenfalls das Recruiting Team mit den Personalentwicklern (und auch HR Business Partnern).

Ihre Strategie für die Employee Experience: So lässt sich Ihre unternehmerische Zukunft kennzahlenbasiert vorhersagen

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Wo sollte Ihr Unternehmen mit dem EX Management beginnen?
Wie profitieren Sie größtmöglich?
Welche Veränderungen bringen nachweislich einen echten Gegenwert in Ihrer Situation, in Ihrer Branche?

Nutzen Sie unseren "Außenseiter-Vorteil" und holen Sie sich einen starken Partner bei der Beantwortung dieser Fragen an die Seite.

Die Herangehensweise ist simpel.
Sie beginnt objektiv, bei Ihren Zielen und arbeitet sich dann in die Subjektivität jedes wichtigen Bereiches vor:

  1. Bei der Harbinger AG arbeiten wir kennzahlenbasiert.
    Das bedeutet, wir beginnen das Employee Experience Management über ein Kennzahlensystem, das bedeutende KPIs berücksichtigt.
  2. Anschließend konzentrieren wir uns die sieben wesentlichen Phasen des Employee Lifecycles (siehe oben).
  3. Wir berücksichtigen die zentralen Bedürfnisse in jeder Phase
  4. Ihre EX Strategie richten wir schließlich an dem Zweck, der Marke und der Kultur Ihres Unternehmens aus.

Darum muss eine Employee Experience Strategie 100 % individualisiert sein

Der Employee Lifecycle und die darin enthaltenen Erfahrungen Ihrer Mitarbeitenden sollten einzigartig gestaltet sein - um Ihren Unternehmenszweck, Ihre Arbeitsplatzkultur und Ihr Employer Branding widerzuspiegeln.

Das Feedback Ihrer Leistungsträger ist entscheidend, denn wie wir zusammen gesehen haben gilt: Employee Experience gleich Customer Experience.

Am Ende stehen nicht weniger als die Ziele und die Ergebnisse Ihrer Organisation auf dem Spiel.

Wenn Ihre Organisation beispielsweise eine kundenorientierte Kultur fördert, ...

  • ...wie wird diese Unternehmenskultur von Mitarbeitern in Ihrem Einstellungsprozess und in Ihrem Onboarding-Prozess erlebt?
  • ...wo erscheint es zum Beispiel in Ihrem Performance-Management, Ihrer Leistungsbeurteilung?
  • ...wie könnte es sich in der Art und Weise ausdrücken, wie Sie sich von Mitarbeitern verabschieden, die wechseln oder in den Ruhestand gehen?

Wenn Sie ein einzigartiges und starkes Mitarbeitererlebnis kreieren und die gezeigten Benefits erfahren möchten, sollte jeder Teil der Employee Experience gemäß Ihrer unverwechselbaren Unternehmensidentität implementiert werden.

Wir zeigen Ihnen, wie das geht.

Mehr zum Thema:

In diesem Artikel geht es um:

    • Employee Experience (EX)
    • Employee Engagement
    • Mitarbeitererfahrung
    • Unternehmenskultur
    • Feedback von Mitarbeitenden
    • Employee Lifecycle
    • Employee Journey
    • Umfragen
    • Mitarbeiterengagement
    • Retention Management
    • Engagement Index
    • Mitarbeiterbindung
    • Personalkosten
    • EX Management
    • Surveys
    • Employer Branding


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