5 Trends der Arbeitswelt, die die Führungsrolle schwerer als je zuvor machen

5 Trends der Arbeitswelt, die die Führungsrolle schwerer als je zuvor machen

In aller Regelmäßigkeit decken Forscher neue Trends der Arbeitswelt auf, die unsere Arbeitsweise und unser Management fordert und verändern.

Im Zeitalter von Digitalisierung, Change-Management, "new ways of work" und verschiedensten Transformationen ist das Management gefragter als je zuvor:

Sie sind gefordert, die vier verschiedenen Generationen, die den Arbeitsmarkt bevölkern nicht nur adäquat in der Gegenwart und Zukunft zu führen, sondern auch die richtige Kommunikation mit den Generationen zu beherrschen.

Denken Sie nur an die störenden Kräfte von Social Media, Open Office-Layouts, Richtlinien für mobiles Arbeiten und den Wandeln zur Kultur als Geschäftsvorteil.

Ein anhaltender Megatrend: Flache Organigramme

Einer der Megatrends der Arbeitswelt, der die Dynamik innerhalb der Unternehmen verändert, ist das Credo flacher Organigramme.

Flache Organigramme sind das Ergebnis der Reduzierung der Ebenen zwischen Mitarbeitern und Führungskräften, um die Agilität und Kommunikation zu erhöhen und Entscheidungsprozesse in der Zukunft zu verkürzen.

Dabei ist ein solches Ordnungsschema mit wenigen Hierarchieebenen an sich kein neuer Trend, man stellt in Zeiten von kontinuierlicher Entwicklung in beispielsweise der robotergesteuerten Prozessautomatisierung, der wachsenden Anwendung künstlicher Intelligenz und der Entwicklung mobiler Arbeitsplatzlösungen fest, dass dieser Trend durch diese unaufhaltsamen Bewegungen nochmals enormen Rückenwind bekommen hat.

Mit der Weiterentwicklung der Technologie sind Unternehmen gefordert, mit weniger mehr zu erreichen. Es liegt auf der Hand, dass dies eine Menge Herausforderungen und neuen Wandel mit sich bringt.

Neben den großen Gefahren von psychischer Überlastung oder Unklarheit in der Zuordnung der aktuellen Rolle Ihrer Mitarbeiter besteht eine zusätzliche Belastung für effektive Managementpraktiken, da Führungskräfte größere und komplexere Teams übernehmen.

Diverse Studien zeichnen dabei ein klares Bild über die bisherige Adaption an diese Herausforderungen: 90 Prozent der Führungskräfte werden nicht regelmäßig über die Grundlagen von Führung gecoacht. Dazu gehören Coaching, Delegieren, Schulung, Bereitstellung von Leistungs- und Entwicklungsfeedback sowie Anerkennung der Mitarbeiter.

In Sachen Führungskräfte Coaching hinken wir also deutlich hinterher.

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Die Lösung dieser Probleme sollte sich in Ihrem Unternehmen mit der Komplexität des Managements in der aktuellen Situation befassen.

Dabei sind dies die fünf wichtigsten Trends:

1. Steigerung der Intensität, Komplexität und des Arbeitstempos

Arbeitsaufgaben werden in der Arbeitswelt von morgen immer komplexer.
Mit weniger Hierarchie geht eine größere Streuung der Verantwortung einher.
Infolgedessen nimmt die Komplexität der Rollen zu, Mitarbeiter verwalten sich zunehmend selbst und arbeiten regelmäßig außerhalb ihrer normalen Stellenbeschreibungen.

Neben dynamischen Jobelementen müssen Führungskräfte dabei verstehen, wie ihre Teams Bots, Software und Kommunikationstools zusammen mit ihrer Arbeit verwenden.
Erweiterte und flexible Arbeitsplätze sorgen für eine völlig neue Komplexitätsebene, die die Visualisierung der Jobs der Mitarbeiter erheblich erschwert.

Und natürlich muss alles gestern erledigt sein.

2. Einstellung und Bindung werden schwieriger

Ihr Unternehmen muss mit dem härtesten Arbeitsmarkt der jüngeren Geschichte umgehen. Die Arbeitslosenquote ist die niedrigste im letzten halben Jahrhundert, so dass es nahezu unmöglich erscheint, qualifizierte Talente zu finden.

Infolgedessen greifen viele Organisationen darauf zurück, Mitarbeiter anderer Unternehmen abzuwerben, was die Probleme bei der Mitarbeiterbindung verschärft.

Da viele Teams der heutigen Arbeitswelt unterbesetzt sind, stehen Führungskräfte unter zusätzlichem Druck, die Leistung ihres Teams zu maximieren, immer noch ein paar Prozent mehr Performance herauszuholen und dabei selbst vor der Herausforderung, zusätzliche Arbeit mit geringen Ressourcen zu übernehmen.

Eine logische Folgerung: Der Anstieg von Burnout-Fällen und Retentionsproblemen nicht nur auf Mitarbeiter- sondern auch auf Managementebene.

3. Die Teamgröße wächst

Flache Organigramme erhöhen nicht nur die Verantwortlichkeiten und Teamgrößen. Parallel besteht eine gute Chance, dass Führungskräfte für Mitarbeiter verantwortlich sind, die remote arbeiten.

Das Management eines digitalen Teams ist vielschichtig und erfordert, dass Führungskräfte gezielter auf die gute Beziehung und Kommunikation mit ihren Mitarbeitern hinsteuern.

Eine Aufgabe, die sich unmöglich meistern lässt, wenn sie bereits mit der eigenen Arbeit überfordert sind.

Trends der Arbeitswelt

4. Führungskräfte müssen mit weniger mehr erreichen

Um das gleiche Leistungsniveau zu halten oder in den meisten Fällen zu steigern, müssen Führungskräfte oft herausfinden, wie sie die Teamproduktivität steigern und wichtige Personalkennzahlen positiv beeinflussen können.

Aufgrund des erforderlichen Aufwands entscheiden sie sich normalerweise dafür, die Last selbst zu übernehmen. Es ist kein Wunder, dass eine überwältigende Mehrheit in nahezu jeder internen und externen Befragung angibt, nicht die Zeit zu haben, Managementgrundlagen wie Coaching, Mentoring und Mitarbeiterentwicklung zu trainieren oder im Arbeitsalltag umzusetzen.

5. Arbeitsbeziehungen werden verflochtener

Wenn sich Mitarbeiter im Zeitalter der Digitalisierung untereinander vernetzen, sich engagieren und mehr Arbeit aufnehmen, beginnen sie unweigerlich, kurzfristigen Projektleitern und funktionsübergreifenden Managern Bericht zu erstatten.

Obwohl dies ihren primären Vorgesetzten etwas entlastet, werden konkurrierende Prioritäten und Mix-Botschaften zu einem Problem.

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Ja, es gibt Abhilfe und Lösungen

Egal wie disruptiv und warnend solche Trends der Arbeitswelt regelmäßig daherkommen, es gibt immer Möglichkeiten, ihnen zu begegnen und Lösungen zu implementieren. Um Platz für Managementgrundlagen zu schaffen, sollten Sie Ihre Führungskräfte mehr als je zuvor unterstützen und in Teamressourcen investieren.

Für Ihre Führungskräfte ist es wichtig, den Fokus auf Delegierung, proaktive Kommunikation, Zusammenarbeit und Einzelgespräche mit ihren Mitarbeitern zu legen. Auch ein Interview, das den Mitarbeiter und seinen persönlichen Wandel, seinen Umgang mit Digitalsierung und seine Sicht auf die Zukunft seiner Arbeit in den Mittelpunkt stellt, hilft vielen Vorgesetzten, die "social distance" abzubauen und die andere Seite besser zu verstehen.

Durch Verlagerung der Arbeit, die Klärung der Erwartungen und die Bereitstellung hochwertiger Rückmeldungen und Anleitungen bringen sie so den Mitarbeitern bei, wie sie eigenverantwortlich denken und handeln und gleichzeitig mehr Teamperformance generieren können.

Für Ihre Teams ist es wichtig zu verstehen, wie sie funktionieren und sie mit Tools und Technologien auszustatten, die Workflows optimieren.

Ein Großteil der Arbeit unserer eigenen Organisation ist in Projekten strukturiert. Um die Teamproduktivität zu steigern, haben wir in Projektmanagementsoftware und -schulungen, Kollaborationsplattformen und Analysetools investiert, um die Stärken der Mitarbeiter besser zu nutzen.

Fazit

Es scheint eine der schwierigsten Zeiten in der Geschichte der Arbeitswelt, um Führungskraft zu sein. Flache Organigramme bieten Managern jedoch die einmalige Gelegenheit, sich als Führungskräfte und Coaches zu engagieren, wenn sie bereit sind, die Idee zu akzeptieren, dass Management und Führung eine organisatorische Priorität haben. Sie werden als Führungskraft dabei als Symbol für Erfolg und Leistung gesehen.

Sie sollten dabei anspruchsvolle und klare Ziele kommunizieren und ihren Mitarbeitern Freiraum für Selbstbestimmung und die effektive Nutzung von Software, Tools und Netzwerken geben, die zu Ihrem Unternehmen passen.

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