AI Impact Modelling
Verstehen Sie, wie KI Ihre Jobs, Rollen und Ihren Personalbedarf verändert – bevor Sie über Tools, Stellen oder Budgets entscheiden. Harbinger zerlegt Arbeit auf Aufgabenebene, bewertet klassische Digitalisierung, Automatisierung und generative KI und übersetzt den Impact in neue Jobprofile, Skills, Kapazitätsszenarien und eine belastbare Workforce-Roadmap.
Für Geschäftsführung, HR, Finance und Transformation in Unternehmen, die wissen wollen, welche Arbeit in den nächsten Jahren bleibt, sich verändert oder neu entsteht – und was das für FTE, Skills und Wertschöpfung bedeutet.
Wir verbinden Workforce-Strategie, HR Analytics und echte Organisationsarbeit
AI Impact Modelling ist kein isoliertes KI-Angebot. Es baut auf Harbingers Erfahrung an der Schnittstelle von Geschäftsführung, HR, Personalkennzahlen, Workforce Management, Transformation und operativem Alltag auf. Genau dort muss KI-Wirkung übersetzt werden: weg vom abstrakten Tool-Versprechen – hin zu konkreten Entscheidungen über Arbeit, Rollen und Kapazität.






Von Strategic Workforce Management zu AI Impact Modelling
Harbinger modelliert seit Jahren Personalbedarf, Rollen, KPIs und Transformation. AI Impact Modelling erweitert diese Logik um die entscheidende neue Variable: Wie verändert KI den Aufgabenmix innerhalb eines Jobs?
„KI bringt nichts, wenn niemand hinsieht und keiner entscheidet, was damit passieren soll. Ohne Zielbild wird jedes Modell zur Beliebigkeit.“
Tim Grove · CEO Harbinger AG
Die meisten Unternehmen investieren bereits in KI. Aber sie wissen noch nicht, welche Arbeit danach übrig bleibt.
Copilot, Gemini, ChatGPT und spezialisierte AI Agents kommen in die Organisation. Gleichzeitig laufen Stellenbeschreibungen, Headcount-Planung und Kompetenzmodelle weiter wie bisher. Genau hier entsteht das Risiko: Technologie verändert Aufgaben schneller, als Unternehmen ihre Rollen und Workforce neu denken.
Tools werden eingeführt – der Arbeitsmodus bleibt alt
Lizenzen sind verteilt, Use Cases gesammelt, Trainings durchgeführt. Trotzdem bleibt unklar, welche Aufgaben wirklich entfallen, wo KI nur unterstützt und welche neuen Verantwortlichkeiten entstehen.
Personalplanung basiert auf Rollen von gestern
FTE und Budgets werden auf Basis historischer Stellen fortgeschrieben. Doch wenn sich 20, 30 oder 50 Prozent eines Aufgabenmixes verändern, ist die alte Job Description keine belastbare Planungsgrundlage mehr.
Effizienz wird diskutiert – aber nicht in neue Arbeit übersetzt
Gewonnene Zeit ist noch kein Business Case. Entscheidend ist, ob sie in bessere Entscheidungen, höhere Qualität, mehr Kunden- oder Mitarbeitendenkontakt oder einen veränderten Personalbedarf übersetzt wird.
AI Impact Modelling beginnt deshalb nicht mit dem Tool, sondern mit der Arbeit. Wir analysieren, welche Aufgaben heute Wert schaffen, welche Technologie übernehmen oder beschleunigen kann und wie daraus ein besserer Job und eine leistungsfähigere Workforce entsteht.
KI verändert nicht nur Technologie. Sie verändert die Architektur von Arbeit.
Aktuelle Arbeitsmarktforschung zeigt dieselbe Richtung aus unterschiedlichen Perspektiven: GenAI trifft vor allem Aufgabenbündel innerhalb bestehender Jobs, Skills verändern sich schneller und Unternehmen beginnen, Personalentscheidungen an Automatisierungspotenzialen auszurichten. Genau deshalb reicht eine reine Tool-Roadmap nicht mehr.
Beschäftigten weltweit
arbeitet laut ILO in einem Beruf mit zumindest gewisser GenAI-Exposition. Die ILO betont zugleich: Meist geht es um Transformation von Jobs, nicht um vollständige Ersetzung.
Quelle: ILO, 2025der Arbeitgeber
erwarten laut World Economic Forum, ihre Workforce dort zu reduzieren, wo KI Aufgaben automatisieren kann. Das macht belastbare Szenarien vor Headcount-Entscheidungen entscheidend.
Quelle: WEF, Future of Jobs 2025KI-Nutzung in Unternehmen
In OECD-Ländern stieg der Anteil KI-nutzender Unternehmen von rund 7 Prozent 2021 auf rund 20 Prozent 2025. Adoption beschleunigt sich – Skill- und Organisationsarbeit muss nachziehen.
Quelle: OECD, 2026neue Skills pro stark exponiertem Beruf
PwC berichtet für Deutschland zwischen 2019 und 2025 einen starken Zuwachs an Skill-Anforderungen in hoch KI-exponierten Berufen. Rollenprofile müssen deutlich dynamischer werden.
Quelle: PwC AI Jobs Barometer 2026Beispiel Personalreferent:in: Nicht der Job verschwindet – sein Aufgabenmix wird neu gebaut
Die entscheidende Ebene ist nicht der Jobtitel, sondern das Bündel aus Aufgaben und Zeitanteilen. Ein typischer White-Collar-Job enthält heute administrative Routinen, regelbasierte Prozesse, Wissensarbeit, Kommunikation und komplexe Entscheidungen. AI Impact Modelling trennt diese Bestandteile – und setzt die zukünftige Rolle neu zusammen.
Personalreferent:in
- Dokumente & Stammdaten vorbereitenVorlagen, Änderungen, Nachverfolgung und Datenpflege.
- Standardkommunikation erstellenAnschreiben, Rückfragen, Informationen und wiederkehrende Abstimmungen.
- Reports & Informationen aufbereitenDaten zusammentragen, strukturieren, zusammenfassen und präsentieren.
- Onboarding & Prozesse koordinierenStatus, Übergaben, Fristen, Checklisten und Schnittstellen steuern.
- Führungskräfte & Mitarbeitende beratenSonderfälle, Kontext, Konflikte, Entscheidungen und persönliche Kommunikation.
des heutigen Aufgabenmixes kann sich durch Standardisierung, Automatisierung und GenAI deutlich verändern – nicht zwingend entfallen.
People Operations & Workforce Partner
- Komplexe Fälle & Führung beratenMehr Zeit für Situationen, in denen Kontext und menschliches Urteil entscheidend sind.
- AI- und Workflow-Outputs validierenQualität, Plausibilität, Compliance und Eskalationen verantworten.
- Prozesse und AI Use Cases verbessernAutomatisierungspotenziale laufend erkennen und Arbeitsabläufe redesignen.
- Workforce Insights ableitenDaten, Muster und Kapazität in konkrete Entscheidungen für Führung und HR übersetzen.
- Employee Experience gestaltenFreigewordene Kapazität für wirksamere Kommunikation und bessere Services nutzen.
Wichtig: Das Beispiel ist bewusst illustrativ und kein Branchenbenchmark. Im Projekt modellieren wir keine Prozentwerte aus dem Bauch heraus, sondern erheben die tatsächlichen Tätigkeiten, Zeitanteile, Prozessreife und Technologiebedingungen Ihrer Organisation. Genau daraus entsteht der belastbare Veränderungskorridor.
Wir unterscheiden drei Technologiehebel – weil sie Jobs unterschiedlich verändern
Ein häufiger Fehler in AI-Projekten: Jede Effizienzchance wird pauschal als „KI“ bezeichnet. Dadurch werden Potenziale überschätzt, falsche Technologien gewählt und Verantwortlichkeiten unscharf. In unseren Modellen unterscheiden wir deshalb klassische Digitalisierung, Automatisierung und generative KI.
Arbeit vereinheitlichen & digital abbilden
Was meinen wir?
Digitale Abbildung, Standardisierung und Transparenz von Arbeitsschritten – noch ohne automatische Entscheidung.
- digitale Formulare und strukturierte Inputs
- einheitliche Vorlagen und Textbausteine
- zentrale Ablage und Nachverfolgung
- klare Übergaben zwischen Rollen und Systemen
Regelbasierte Volumenarbeit automatisch ausführen
Was meinen wir?
Wiederkehrende Schritte laufen nach definierten Regeln automatisiert ab – etwa über Workflow oder RPA.
- Statuswechsel, Übergaben und Erinnerungen
- Fristen- und Prozessmonitoring
- Übertragung standardisierter Datensätze
- Trigger, Eskalationen und regelbasierte Routinen
Denken, Strukturieren, Schreiben & Analysieren augmentieren
Was meinen wir?
GenAI unterstützt Wissensarbeit: Informationen verdichten, Varianten erzeugen, Muster erkennen und Entscheidungen vorbereiten.
- Zusammenfassungen und Strukturierung
- Textentwürfe und Formulierungshilfen
- Muster-, Abweichungs- und Informationsanalyse
- Vorbereitung von Entscheidungsgrundlagen
Der entscheidende Punkt: Erst die Kombination dieser drei Linsen zeigt, was mit einem Job wirklich passiert. Manchmal ist nicht GenAI der größte Hebel, sondern saubere Standardisierung. Manchmal verändert GenAI den Job tief – obwohl kein Prozess vollständig automatisiert wird.
Wie KI Jobs, Rollen und Personalbedarf tatsächlich verändert
Im Video ordnen Tim Grove und Jeanette Weissgerber ein, warum die relevante Frage nicht „Welche Jobs ersetzt KI?“ lautet. Entscheidend ist, welche Aufgaben innerhalb eines Jobs sich verändern – und wie daraus neue Rollen, Skillprofile und Kapazitätsentscheidungen entstehen.
Harbinger Perspektive: KI ersetzt selten einen Job als Ganzes. Sie verschiebt Aufgaben. Genau diese Verschiebung machen wir modellierbar – bevor daraus ungeplante Headcount-, Skill- oder Transformationsfolgen entstehen.
Von „Was kann KI?“ zu „Wie soll unsere Arbeit morgen aussehen?“
AI Impact Modelling ist eine task-basierte KI-Wirkungsanalyse. Wir verbinden Job- und Aufgabenanalyse, Automatisierungsbewertung, Workforce-Szenarien und Job Redesign. Das Ergebnis ist kein abstraktes Future-of-Work-Papier, sondern eine Entscheidungsgrundlage für Management, HR und Finance.
Arbeit sichtbar machen
Wir erheben reale Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Zeitanteile, Inputs/Outputs und Interaktionen – nicht nur historische Stellenbeschreibungen.
Impact bewerten
Jede Aufgabe wird nach Wertbeitrag, Standardisierbarkeit, Automatisierung, GenAI-Augmentation und notwendigem menschlichem Urteil bewertet.
Jobs neu designen
Wir bauen Soll-Rollen aus den Aufgaben, die bleiben, sich verändern oder neu entstehen – inklusive Skills, Schnittstellen und Verantwortung.
Workforce entscheiden
Aus Rollenveränderungen entstehen Szenarien zu FTE, Kapazität, Reskilling, Redeployment, Organisation und Umsetzungsreihenfolge.
Was AI Impact Modelling ist
- eine strukturierte KI-Wirkungsanalyse auf Aufgaben- und Rollenebene.
- ein Job-Redesign-Ansatz für attraktivere, wertschöpfendere Soll-Rollen.
- eine Szenarienlogik für Skills, Kapazitäten und Personalbedarf.
- ein Management- und Workforce-Projekt mit konkreter Entscheidungsrelevanz.
Was es bewusst nicht ist
- keine Auswahl oder Implementierung einer KI-Software.
- kein Prompt-Training und keine allgemeine AI-Awareness-Schulung.
- kein pauschales „X Prozent Stellen können weg“-Gutachten.
- keine Zukunftsprognose ohne Validierung durch Fachbereiche und Unternehmenskontext.
AI Impact Modelling vertieft die Frage, wie Technologie Ihren zukünftigen Personalbedarf verändert
Strategic Workforce Management beantwortet die große Planungsfrage: Welche Workforce brauchen wir künftig? AI Impact Modelling geht eine Ebene tiefer und untersucht, wie KI den Aufgabenmix innerhalb einzelner Rollen verändert. Erst zusammen wird sichtbar, ob zukünftig mehr, weniger oder einfach andere Kapazität benötigt wird.
Wie viele Menschen und Skills brauchen wir künftig?
- Geschäftsstrategie & Wachstums-/Schrumpfungsszenarien
- Demografie, Fluktuation und Arbeitsmarkt
- FTE- und Skill-Bedarfe
- Make, Buy, Build und Standortentscheidungen
Wie verändert KI die Arbeit innerhalb dieser Rollen?
- Aufgaben zerlegen und Zeitanteile verstehen
- Digitalisierung, Automation und GenAI bewerten
- Job Architecture und Soll-Rollen redesignen
- Kapazitätseffekt, Skills und Redeployment ableiten
Ein belastbares Workforce-Zielbild, das Business, Arbeit, Technologie und Personalplanung zusammenführt.
Was Sie aus einem AI Impact Modelling Projekt tatsächlich erhalten
Bottom line: Sie müssen nach dem Projekt bessere Entscheidungen treffen können. Deshalb liefern wir keine allgemeine KI-Studie, sondern konkrete Arbeits-, Rollen- und Workforce-Outputs, die sich in Budgetplanung, Organisationsdesign, Skill-Strategie und Transformation übersetzen lassen.
Aufgabenlandkarte & Job Decomposition
Ein konsistentes Bild davon, welche Aufgaben in den betrachteten Rollen tatsächlich geleistet werden, wie viel Zeit sie beanspruchen und wo Wert entsteht.
- Aufgabe, Verantwortung, Frequenz und Zeitanteil
- Input, Output und Interaktionsgrad
- Ist-Rolle statt veralteter Job Description
AI-, Automation- & Digitalisierungsportfolio
Jede Aufgabe wird technologisch differenziert bewertet. Dadurch sehen Sie nicht nur „AI Exposure“, sondern welche Intervention tatsächlich sinnvoll ist.
- klassische Digitalisierung
- Workflow / RPA / Automatisierung
- GenAI-Augmentation
Role Redesign & neue Job Descriptions
Aus der Analyse entstehen konkrete Soll-Rollen mit einem zukunftsfähigen Aufgabenmix – inklusive neuer Verantwortungen und möglicher Rollenbezeichnungen.
- Aufgaben, die bleiben oder entfallen
- neue AI-/Governance-Verantwortung
- attraktivere Wertschöpfungsanteile
Kapazitäts- & Headcount-Szenarien
Wir übersetzen veränderte Aufgabenanteile in mehrere realistische Workforce-Szenarien – statt eine vermeintlich exakte Zukunftszahl vorzugeben.
- Base / Advanced / Transformational Case
- FTE- und Kapazitätsbandbreiten
- Annahmen, Risiken und Abhängigkeiten
Skills, Reskilling & Redeployment
Neue Aufgaben erzeugen neue Kompetenzanforderungen. Wir machen sichtbar, welche Skills aufgebaut, verschoben oder extern ergänzt werden müssen.
- Skill Gaps je Soll-Rolle
- Reskilling- und Lernprioritäten
- Redeployment-Optionen statt reflexhaftem Abbau
Executive Roadmap & Entscheidungslogik
Management erhält eine klare Reihenfolge: Was jetzt entscheiden, was pilotieren, was technisch vorbereiten und was erst später skalieren?
- Quick Wins und strukturelle Hebel
- Budget- und Organisationsentscheidungen
- Governance, Change und Umsetzung
Der Scope ist skalierbar. Sie können mit einem klar abgegrenzten Bereich starten – etwa HR Operations, Finance oder Procurement – und die Methodik anschließend auf weitere Funktionen oder die gesamte Corporate Workforce ausrollen.
Welche Größenordnungen ein AIM-Projekt prüfen kann
Die folgenden Zahlen stammen aus der bisherigen AIM-Kommunikation und werden hier bewusst als Prüf- und Potenzialkorridore dargestellt – nicht als pauschale Marktversprechen. Im Projekt werden sie für Ihre Rollen, Prozesse und Technologiebedingungen validiert oder verworfen.
Aufgaben mit Optimierungspotenzial
In stark administrativen oder wissensbasierten Scopes kann ein großer Teil der Aufgaben zumindest standardisiert, digitalisiert, automatisiert oder augmentiert werden.
Zeitgewinn in administrativen Aufgabenblöcken
Ein relevanter Hebel entsteht häufig bei Recherche, Dokumentation, Aufbereitung, Standardkommunikation und wiederkehrender Koordination.
Kapazität für höherwertige Arbeit
Ein Teil der gewonnenen Zeit kann gezielt in Beratung, Qualität, Kunden-/Mitarbeitendenkontakt, Steuerung oder neue Verantwortlichkeiten verschoben werden.
höhere Ausschöpfung vorhandener AI-Tools
Wenn Jobdesign, Use Cases und Verantwortlichkeiten zusammenpassen, kann die tatsächliche Nutzung vorhandener KI-Clients deutlich wirksamer werden.
Keine Garantie und kein generischer Benchmark. Ob diese Korridore realistisch sind, hängt u. a. von Aufgabenmix, Prozessreife, Systemlandschaft, Datenzugang, Regulierung, Akzeptanz und Umsetzungsqualität ab.
Weniger Routine, mehr Wertbeitrag
Gute Job Reinvention nimmt nicht nur Arbeit weg. Sie baut Rollen neu: mit mehr Urteil, Kunden-/Mitarbeitendenkontakt, Verantwortung und Entwicklung.
Mehr Output mit weniger Reibung
Technologie kann Kapazität freisetzen. Management entscheidet, ob daraus Wachstum, Service, Qualitätsverbesserung oder ein anderer Workforce-Bedarf wird.
Headcount nicht mehr im Blindflug
FTE-Entscheidungen werden an Aufgaben- und Szenariologik gekoppelt – statt pauschal aus Kostenzielen oder Tool-Versprechen abgeleitet.
Vier Schritte von der heutigen Arbeit zum neuen Workforce-Zielbild
Die Methodik ist modular und skalierbar. Ein fokussierter Pilot startet in einem klaren Funktionsbereich und liefert schnell erste belastbare Hypothesen. Danach entscheiden Sie, wie tief Sie Rollen redesignen und wie weit Sie die Szenarien auf Workforce, Budget und Organisation ausrollen möchten.
Arbeit sichtbar machen
Wir erheben die wesentlichen Tätigkeiten und strukturieren sie nach Verantwortung, Zeitanteil, Häufigkeit, Input/Output und Interaktion.
- Dokumente & Rollenlisten sichten
- Experteninterviews durchführen
- Ist-Aufgaben validieren
- Wertbeitrag je Aufgabe einordnen
Vollständige Aufgabenlandkarte als Basis für Bewertung und Szenarien.
Technologiepotenzial bewerten
Jede Aufgabe wird durch die drei Linsen Digitalisierung, Automation und GenAI betrachtet – plus notwendiges menschliches Urteil und Risiko.
- Standardisierbarkeit bewerten
- Automation / Workflow prüfen
- GenAI-Augmentation modellieren
- Wertbeitrag vs. Veränderbarkeit priorisieren
Impact Matrix / Heatmap mit klaren Prioritäten und Grenzen.
Jobs neu zusammensetzen
Wir entwickeln zwei bis drei Zukunftsbilder: Was bleibt? Was wird automatisiert? Was wird augmentiert? Welche neuen Aufgaben und Skills entstehen?
- Future Job Profiles entwickeln
- neue Aufgabenbündel definieren
- Skill Shifts & Verantwortungen beschreiben
- Kapazität und FTE-Szenarien modellieren
Vergleichbare Szenarien für Rollen, Skills, Kapazität, Chancen und Risiken.
Workforce-Entscheidungen umsetzen
Aus dem Zielbild entsteht eine priorisierte Roadmap für Job Redesign, Technologie, Skills, Reskilling, Organisation, Governance und Change.
- Quick Wins und Piloten
- Reskilling / Redeployment
- Organisations- und Budgetimplikationen
- Change-, Governance- und Messlogik
Konkrete Entscheidungsgrundlage und umsetzbarer Transformationspfad.
Tempo ohne Blackbox: Wir nutzen KI dort, wo sie Analyse und Vergleich beschleunigt – aber die Bewertung bleibt nachvollziehbar und wird mit Ihren Fachbereichen validiert. Das schafft Geschwindigkeit, ohne Unternehmenskontext durch ein generisches Modell zu ersetzen.
AI Governance, Mitbestimmung und Change gehören in das Jobdesign – nicht ans Ende des Projekts
Je näher KI an Personalentscheidungen, Aufgabenverteilung oder Leistungsbewertung rückt, desto wichtiger werden Governance und Nachvollziehbarkeit. Deshalb behandeln wir Technologiepotenzial nicht als Freifahrtschein, sondern als Entscheidungsraum mit klaren Grenzen und Verantwortlichkeiten.
Human Accountability
Wir definieren, welche Aufgaben KI vorbereiten oder ausführen darf – und wo Urteil, Freigabe, Verantwortung oder Eskalation bewusst beim Menschen bleiben müssen.
Datenschutz & Mitbestimmung
Datenzugang, Transparenz, Rollenänderungen und mögliche Auswirkungen auf Beschäftigte werden früh adressiert. Arbeitnehmervertretungen können je nach Projektkontext gezielt eingebunden werden.
EU AI Act & Einsatzkontext
KI-Systeme im Beschäftigungskontext können regulatorisch besonders sensibel sein. AIM trennt deshalb Job- und Potenzialanalyse von der späteren rechtlichen Freigabe eines konkreten Systems. Bei Bedarf wird spezialisierte Rechtsberatung ergänzt.
Hinweis: Der EU AI Act arbeitet risikobasiert; bestimmte KI-Anwendungen im Beschäftigungskontext können als Hochrisiko-Anwendungen eingestuft werden. Harbinger berät zur Organisations- und Workforce-Logik, nicht als Rechtsanwaltskanzlei. Aktuelle Informationen der Europäischen Kommission →
Für welche Unternehmen AI Impact Modelling besonders relevant ist
Der größte Wert entsteht, wenn eine echte Managemententscheidung ansteht – nicht nur eine allgemeine KI-Diskussion. Besonders stark ist der Hebel in komplexen Organisationen mit vielen White-Collar-Rollen, hoher Wissensarbeit und bereits sichtbarer AI- oder Automatisierungsdynamik.
Besonders sinnvoll, wenn Sie …
- Copilot, Gemini, ChatGPT Enterprise oder AI Agents ausrollen und vorher wissen wollen, was sie organisatorisch verändern.
- Headcount oder Budget in Funktionen neu planen müssen, aber der AI-Effekt noch spekulativ ist.
- Job Descriptions und Rollenarchitektur sichtbar veraltet sind.
- Produktivitätsziele haben, ohne pauschale Stellenabbauquoten ausrufen zu wollen.
- Reskilling, Redeployment oder neue Jobfamilien belastbar planen möchten.
- eine gemeinsame Entscheidungsgrundlage für CEO, CHRO, CFO und Fachbereiche brauchen.
Nicht das richtige Angebot, wenn Sie …
- primär eine KI-Software auswählen oder technisch implementieren möchten.
- nur ein Prompt-Training oder ein allgemeines AI-Awareness-Format suchen.
- bereits eine gewünschte Personalabbauzahl haben und nur nach nachträglicher Legitimation suchen.
- keine Bereitschaft haben, reale Aufgaben, Rolleninhaber:innen und Fachbereiche in die Analyse einzubeziehen.
- eine exakte Fünfjahresprognose ohne Szenarien, Annahmen und Unsicherheiten erwarten.
Häufige Fragen zu AI Impact Modelling, Job Redesign und KI in der Workforce
Was ist AI Impact Modelling?
AI Impact Modelling ist Harbingers task-basierter Beratungsansatz, um die Auswirkungen von KI auf Arbeit systematisch zu modellieren. Wir zerlegen Rollen in konkrete Aufgaben, unterscheiden klassische Digitalisierung, Automatisierung und generative KI, bewerten Wertbeitrag und Veränderungspotenzial und bauen daraus zukünftige Rollen-, Skill- und Kapazitätsszenarien.
Warum analysieren Sie Aufgaben statt nur Jobtitel?
Ein Jobtitel sagt wenig darüber aus, wo KI tatsächlich wirkt. Rollen bestehen aus unterschiedlichen Aufgaben: Einige sind regelbasiert und automatisierbar, andere können durch generative KI beschleunigt werden, wieder andere bleiben bewusst menschlich. Erst die Aufgabenebene macht sichtbar, welcher Teil einer Rolle entfällt, sich verändert, aufgewertet oder neu entsteht.
Welche Jobs sind für AI Impact Modelling besonders relevant?
Besonders relevant sind wissensintensive White-Collar-Rollen mit hohem Informations-, Dokumentations-, Analyse- oder Koordinationsanteil, etwa in HR, Finance, Controlling, Procurement, Legal, Vertrieb, Projektmanagement oder administrativen Corporate Functions. Der Ansatz ist jedoch nicht auf einzelne Funktionen begrenzt.
Geht es bei AI Impact Modelling darum, Stellen abzubauen?
Nein. Der Ausgangspunkt ist nicht eine gewünschte Abbauzahl, sondern die zukünftige Arbeit. Das Modell kann zeigen, dass Kapazität sinkt, dass Rollen neu zugeschnitten werden sollten, dass zusätzliche Skills benötigt werden oder dass frei werdende Zeit in höherwertige Aufgaben verschoben werden kann. Headcount ist ein mögliches Ergebnis der Analyse, nicht ihre Vorgabe.
Was ist der Unterschied zwischen Automatisierung und generativer KI?
Automatisierung folgt definierten Regeln und eignet sich besonders für wiederkehrende Workflows, Übergaben, Statuswechsel und Trigger. Generative KI unterstützt vor allem beim Strukturieren, Schreiben, Analysieren und Vorbereiten von Entscheidungen. Beides ist von klassischer Digitalisierung zu unterscheiden, die Prozesse zunächst vereinheitlicht und digital abbildet.
Wie unterscheidet sich AI Impact Modelling von Strategic Workforce Management?
Strategic Workforce Management betrachtet den zukünftigen Personalbedarf breiter: Mengen, Skills, Demografie, Standorte und strategische Szenarien. AI Impact Modelling vertieft einen zentralen Treiber davon: Wie verändert KI die Aufgaben innerhalb von Rollen und damit Jobdesign, Skills und Kapazitätsbedarf? Beide Leistungen können unabhängig oder kombiniert eingesetzt werden.
Welche Daten und Unterlagen brauchen Sie zum Start?
Für einen fokussierten Einstieg reichen meist vorhandene Stellenbeschreibungen, Organigramme, Rollenlisten und Prozessinformationen. Entscheidend ist anschließend die Validierung der tatsächlich gelebten Aufgaben und Zeitanteile mit Fachbereichen und Rolleninhaber:innen. Je nach Scope ergänzen wir Workforce-, FTE-, Skill- oder Prozessdaten.
Müssen unsere Job Descriptions bereits aktuell sein?
Nein. Gerade veraltete oder sehr generische Stellenbeschreibungen sind ein häufiger Ausgangspunkt. Wir nutzen vorhandene Dokumente als Hypothese und gleichen sie mit der tatsächlichen Arbeit ab. Dadurch entsteht eine belastbare Aufgabenlandkarte statt einer Analyse auf Basis historischer Stellenprofile.
Wie schnell entstehen erste Ergebnisse?
Ein fokussierter Pilot kann in wenigen Wochen erste belastbare Aufgabenmaps, Technologiepotenziale und Rollen-Hypothesen liefern. Dauer und Tiefe des Gesamtprojekts hängen von Anzahl der Rollen, Datenlage, Funktionsbreite und gewünschter Szenarientiefe ab. Der Ansatz ist modular und kann von einer Funktion auf weitere Bereiche skaliert werden.
Was erhalten wir am Ende konkret?
Typische Deliverables sind Aufgabenlandkarten, Bewertungsmatrizen für Digitalisierung, Automatisierung und generative KI, Role-Redesign-Pakete mit Soll-Aufgaben und Skillprofilen, Szenarien zum Kapazitäts- und Personalbedarf, Reskilling- und Redeployment-Optionen sowie eine priorisierte Roadmap für Umsetzung und Governance.
Wie gehen Sie mit Betriebsrat, Datenschutz und AI Governance um?
Mitbestimmung, Datenschutz, Verantwortlichkeiten und AI Governance werden früh in die Projektlogik integriert. Wir modellieren Arbeit und Rollen so transparent wie möglich und trennen Potenzialanalyse von späteren Einsatzentscheidungen. Bei konkreten KI-Systemen im Beschäftigungskontext kann zudem eine gesonderte rechtliche und regulatorische Bewertung erforderlich sein; Harbinger ersetzt dabei keine Rechtsberatung.
Ist AI Impact Modelling nur für Unternehmen relevant, die bereits Copilot oder Gemini einsetzen?
Nein. Der größte Nutzen entsteht häufig vor oder parallel zur Technologieeinführung. Unternehmen können dadurch zunächst klären, welche Arbeit sich überhaupt verändern soll, welche Use Cases wirtschaftlich relevant sind und welche Rollen- oder Skillentscheidungen daraus folgen. So wird die Tool-Einführung vom Selbstzweck zur gezielten Workforce-Entscheidung.
Wie starten wir am sinnvollsten?
Im unverbindlichen Erstgespräch klären wir, welche Entscheidung Sie treffen müssen, welche Funktionen oder Rollen besonders relevant sind und welcher Scope belastbare Ergebnisse liefert, ohne das Projekt unnötig groß zu machen. Häufig eignet sich ein klar abgegrenzter Funktionsbereich als Pilot, der später skaliert werden kann.
Weiterführende Einblicke zu KI, Rollen und Strategic Workforce Planning
Für Entscheider:innen, die tiefer verstehen möchten, wie KI Aufgaben, Jobprofile, Personalplanung und Führung verändert.
Wie verändert KI Ihre Rollenprofile? Der stille Wandel beginnt
Warum die größte Veränderung nicht am Jobtitel, sondern innerhalb der Aufgabenprofile passiert.
Strategic Workforce Planning vs. KI: Was ersetzt was?
Wie aus Headcount-Planung ein dynamisches Zielbild für Aufgaben, Skills und Kapazität wird.
Copilot & Gemini im Unternehmen: Was KI-Tools wirklich bewirken
Warum Tool-Einführung ohne Rollen- und Arbeitslogik nur einen Teil des Potenzials erschließt.
KI für Führungskräfte: LLMs verstehen, Leadership stärken
Welche Verantwortung bei Menschen bleibt und wie Führung im KI-Zeitalter wirksamer werden kann.
Wenn Sie über KI, Headcount oder neue Rollen entscheiden müssen, schaffen wir zuerst Klarheit über die Arbeit
Im unverbindlichen Erstgespräch ordnen wir Ihre Ausgangslage ein: Welche Entscheidung steht an? Welche Funktion ist der richtige Startpunkt? Welche Daten und Rollen brauchen wir? Und welcher Pilot-Scope liefert schnell genug Erkenntnisse, um Management, HR und Finance sicher entscheiden zu lassen?

