Die psychische Gefährdungsbeurteilung (GBU psych)

Auszug Arbeitsschutzgesetz

§ 5 Beurteilung der Arbeitsbedingungen

(1) Der Arbeitgeber hat durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind.

(2) Der Arbeitgeber hat die Beurteilung je nach Art der Tätigkeiten vorzunehmen. Bei gleichartigen Arbeitsbedingungen ist die Beurteilung eines Arbeitsplatzes oder einer Tätigkeit ausreichend.

(3) Eine Gefährdung kann sich insbesondere ergeben durch

  1. die Gestaltung und die Einrichtung der Arbeitsstätte und des Arbeitsplatzes,

  2. physikalische, chemische und biologische Einwirkungen,

  3. die Gestaltung, die Auswahl und den Einsatz von Arbeitsmitteln, insbesondere von Arbeitsstoffen, Maschinen, Geräten und Anlagen sowie den Umgang damit,

  4. die Gestaltung von Arbeits- und Fertigungsverfahren, Arbeitsabläufen und Arbeitszeit und deren Zusammenwirken,

  5. unzureichende Qualifikation und Unterweisung der Beschäftigten,

  6. psychische Belastungen bei der Arbeit.

Das Arbeitsschutzgesetz fordert seit 2013 explizit die Berücksichtigung der psychischen Belastung in der Gefährdungsbeurteilung (GBUpsych). Im Klartext heißt das: Alle Unternehmen sind dazu verpflichtet, Gefährdungen Ihrer Beschäftigten zu ermitteln, die sich aus den psychischen Belastungen bei der Arbeit ergeben.

Die Pflicht des Arbeitgebers

Die Gefährdungsbeurteilung ist eine arbeitsschutzgesetzliche Pflicht. Danach müssen alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zur Ermittlung der erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes eine Beurteilung der Gefährdungen in ihren Unternehmen vornehmen. Wenn es erforderlich ist, müssen sie schließlich geeignete Maßnahmen entwickeln, umsetzen und auf ihre Wirksamkeit überprüfen.

Die Gefährdungsbeurteilung hat somit das Ziel, Unfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren vorzubeugen. Dazu gehört auch die psychische Belastung bei der Arbeit.

Psychische Belastung bei der Arbeit umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher psychisch bedeutsamer Einflüsse, etwa die Arbeitsintensität, die soziale Unterstützung am Arbeitsplatz, die Dauer, Lage und Verteilung der Arbeitszeit, aber auch Umgebungsfaktoren wie Lärm, Beleuchtung und Klima. Eine Arbeit ohne psychische Belastung ist genauso wenig denkbar und wünschenswert wie eine Arbeit ohne jede körperliche Belastung, beides hat Auswirkungen auf die Beanspruchung der Mitarbeiter und den Gesundheits- bzw. Krankheitsstand

Die Chance des Arbeitgebers

Nutzen Sie die GBUpsych daher als Chance, die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter auszuarbeiten und in der Folge maßgeschneiderte Lösungen auf den Weg zu bringen.

Das Ziel ist es, ein Gesundheitsangebot zu schaffen, in dem sich Ihre Leistungsträger wiederfinden und was sie motiviert.

Mithilfe der psychischen Gefährdungsbeurteilung decken Sie diesen Bedarf auf und haben im Anschluss sämtliche Optimierungsprozesse selbst in der Hand.

Gesundheit ist im Sinne des Images, der Wettbewerbsfähigkeit und der Identifikation Ihrer Mitarbeiter mit dem Unternehmen ein unbezahlbarer Wert.

Diesen Wert machen wir mit unseren Leistungen messbar.

Unser aktueller Benchmark liegt bei 16,1 % Senkung Ihrer Kosten durch Fehlzeiten im ersten Jahr.
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